Sky: Wolfsburg und Lautern ohne Zuschauer

Das ist bitter: Obwohl es beim VfL Wolfsburg derzeit gegen den Abstieg geht, interessiert das Schicksal des Clubs offenbar nur wenige Leute. Das Match gegen Kaiserlautern sahen am Samstag bei Sky 0,00 Mio. Fans - ein Marktanteil von 0,0%. Erfolgreichstes der neun parallel stattfindenden Spiele war das 8:1 des FC Bayern beim FC St. Pauli mit 140.000 Sky-Zuschauern. Die meisten Fans entschieden sich aber wieder für die Konferenz. MEEDIA präsentiert alle Sky-Bundesliga-Quoten vom Wochenende.

Anzeige

Der 33. und der 34. Spieltag sind in Sachen Einschaltquoten schon deswegen besonders interessant, weil alle neun Spiele parallel stattfinden und damit deutlich zu erkennen ist, welche Matches wirklich interessant für die Fans sind und welche nicht. An den anderen Spieltagen haben die Begegnungen am Freitag, am Samstagabend und am Sonntag schon deswegen die Nase vorn, weil sie ohne direkte Konkurrenz stattfinden.

Die positive Nachricht für Sky vorweg: 0,99 Mio. sahen am Samstag ab 15.30 Uhr trotz schönen Wetters die Bundesliga bei Sky – ein starker Marktanteil von 10,2% mit dem der Pay-TV-Anbieter trotz einer wesentlich geringeren Reichweite in der ersten TV-Liga mitspielen kann. Nur einmal seit dem 1. April verzeichnete Sky noch mehr Zuschauer: Am 9. April waren es 1,00 Mio., die am Samstagnachmittag die Bundesliga einschalteten. Von den 990.000 Fans entschieden sich diesmal 570.000 (5,9%) für die Konferenz in SD und HD. Bei den 14- bis 49-Jährigen sahen insgesamt 490.000 zu (12,5%) – ein neuer Rekord. Auch hier war die Konferenz am beliebtesten: mit 270.000 und 6,9%.

Unter den neun Einzelspielen hatten wie erwähnt die Bayern erneut die größte Zuschauerschaft. Mit 140.000 Fans (110.000 14- bis 49-Jährige) schlug das 8:1 bei St. Pauli die anderen acht Spiele deutlich. Mit 70.000 Zuschauern (40.000 14- bis 49-Jährige) folgt die Begegnung zwischen Schalke 04 und Mainz 05 auf Platz 2. Stuttgart und Hannover lockten 60.000 (20.000) Fans an, Mönchengladbachs Aufbäumen im Abstiegskampf gegen Freiburg sahen sich 50.000 (10.000) an. Die restlichen fünf Matches kamen auf maximal 30.000 Zuschauer: Dortmunds Niederlage in Bremen sahen eben so wie Nürnberg-Hoffenheim 30.000 bzw. 20.000 14- bis 49-Jährige, Frankfurts bittere Niederlage gegen Köln verfolgten nur 20.000 Leute (10.000 14- bis 49-Jährige), Leverkusen vs. Hamburg sahen 10.000 (0) und das Spiel zwischen Wolfsburg und Kaiserslautern (gerundet) niemand. Obwohl sicher der ein oder andere Wolfsburg-Fan die Konferenz sah, um das ganze Bild im Abstiegskampf zu bekommen, ist diese Zahl ein bitteres Zeugnis für den Club.

Ähnlich bitter ist die Tatsache, dass Bayer Leverkusen trotz Kampf um Platz 2 seit drei Wochen maximal 10.000 Fans erreicht, einmal davon sogar ebenfalls 0,00 Mio. Den Abschluss des Bundesliga-Samstags, das an Stelle von "Alle Spiele, alle Tore" ausgestrahlte "Sky90 Extra", sahen ab 17.25 Uhr noch 290.000 Menschen (170.000 14- bis 49-Jährige), "Samstag Live!" war um 20 Uhr mit 20.000 (10.000) wieder deutlich schwächer als in der Vorwoche. Der vorletzte Zweitliga-Spieltag erreichte am Sonntagnachmittag schließlich insgesamt 200.000 Fans, darunter 100.000 14- bis 49-Jährige.

Anzeige
Anzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige