Condé Nast plant deutsche Wired und Vanity Fair?

Condé Nast bringt eine deutsche Ausgabe seines Digital-Lifestyle-Magazins Wired heraus. Es wird jedoch keine eigenständige Zeitschrift geben, sondern vorerst nur eine Beilage in der Oktober-Ausgabe von Gentlemen’s Quarterly und eine App. Zudem plant der Verlag eine Wiederauflage der Vanity Fair in Deutschland.

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Ob und wie Condé Nast Wired nach der Testphase in Deutschland fortführt, ist noch unklar, teilt der Verlag mit. Das Technologie-Magazin wurde 1993 in den USA gegründet und berichtet über Netzkultur, Architektur, Design und Politik. Die Zeitschrift erhielt zahlreiche Preise.
Im Gespräch mit Horizont kommentierte Condé-Nast-Deutschland-Chef Moritz von Laffert zudem eine Wiedereinführung der Vanity Fair im deutschen Markt. Dazu sagte der Manager: "Es ist eine Weltmarke und es vergeht kein Gespräch mit Mediaplanern und Kunden, in dem ich nicht gefragt werde, ob ich Vanity Fair hierzulande wieder einführe." Auch aus der Marktforschung wisse er, dass es für Vanity Fair als Monatsheft "definitiv einen Markt" gebe.
Schon zwischen 2007 und 2009 gab Condé Nast die Vanity Fair in Deutschland als Wochenheft heraus. Chefredakteur bis zum 11. Januar 2008 war Ulf Poschardt, sein Nachfolger war ab Mai 2008 Nikolaus Albrecht. Wegen schlechter konjunktureller Entwicklung wurde das Magazin dann eingestellt.

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