Amazon bringt eigenes Tablet noch 2011

Der Kindle bekommt mobile Verstärkung: Amazon plant offenbar die Einführung eines eigenen Tablets. Das taiwanesische Branchenmagazin Digitimes, das bei Tablet-News immer wieder einen guten Riecher bewies, schreibt unter Berufung auf anonyme Quellen, dass Quanta den Zuschlag bekommen habe. Vorgesehen ist demnach eine Produktion von 700.000 bis 800.000 Einheiten monatlich. Der weltgrößte Buchhändler scheint es ernst zu meinen.

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Der Kindle bekommt mobile Verstärkung: Amazon plant offenbar die Einführung eines eigenen Tablets. Das taiwanesische Branchenmagazin Digitimes, das bei Tablet-News immer wieder einen guten Riecher bewies,‚> unter Berufung auf anonyme Quellen, dass Quanta den Zuschlag bekommen habe. Vorgesehen ist demnach eine Produktion von 700.000 bis 800.000 Einheiten monatlich. Der weltgrößte Buchhändler scheint es ernst zu meinen.

Quanta habe den Auftrag mit einem Umsatzvolumen von 100 Milliarden Taiwan-Dollar (2,36 Milliarden Euro) unterzeichnet, wie das Handelsblatt in Berufung auf Digitimes berichtet
. Die Auslieferung an Amazon erfolge erst in der zweiten Jahreshälfte 2011.

Wie Heise berichtet, sollen FFS-Panels zum Einsatz kommen, die eine besonders große Farbbrillanz bei geringer Blickwinkelabhängigkeit garantieren sollen. Noch ist allerdings nicht bekannt, auf welcher Plattform das Tablet laufen soll. Da Amazon aber seit Kurzem einen eigenen Appstore für Android-Apps ins Angebot aufgenommen hat, wird auf Android als Betriebssystem spekuliert. Google hat immerhin mit dem Update auf "Honeycomb" die Tablet-Unterstützung enorm verbessert.

Quanta ist in der Branche kein Unbekannter. Der Auftragshersteller produzierte unter anderem für den Blackberry-Hersteller RIM das “Playbook” und fertigt für Sony das “S1” und “S2” (wir berichteten). Ein Grund für die Produktion eines Amazon-Tablets sollen die Absätze des eBook-Readers Kindle sein, die außerhalb der USA hinter den Erwartungen bleiben. Ein weiterer Grund dürfte der Erfolg von Barnes & Noble sein, Amazons größer Konkurrent auf dem amerikanischen Markt. So berichtet die Digitimes, dass die Buchhandelskette rund drei Millionen seiner LCD-Tablets Nook Color verkauft habe. Der Kindle verfügt “nur” über ein monochromes E-Ink-Display. Das schont bei der Lektüre von Büchern zwar die Augen und den Akku, brillante Bilderstrecken verblassen aber auf dem eReader.

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