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eBay übertrifft Analysten-Erwartungen

3-2-1: Und wieder besser als erwartete Ergebnisse! In der dritten Woche nimmt die US-Berichtssaison richtig Fahrt auf: Nach Amazon gestern konnte nun auch ein anderer Online-Pionier bei Vorlage seiner Quartalsergebnisse glänzen – eBay übertraf erneut die Analystenschätzungen. Sowohl die Umsätze als auch die Gewinne legten zweistellig zu, der Ausblick wurde sogar angehoben. Vor allem der Bezahldienst PayPal entwickelt sich immer mehr zum Wachstumstreiber. Die eBay-Aktie haussiert weiter.

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3-2-1: Und wieder besser als erwartete Ergebnisse! In der dritten Woche nimmt die US-Berichtssaison richtig Fahrt auf: Nach Amazon gestern konnte nun auch ein anderer Online-Pionier bei Vorlage seiner Quartalsergebnisse glänzen – eBay übertraf erneut die Analystenschätzungen. Sowohl die Umsätze als auch Gewinne legten zweistellig zu, der Ausblick wurde sogar angehoben. Vor allem der Bezahldienst PayPal entwickelt sich immer mehr zum Wachstumstreiber.  Die eBay-Aktie haussiert weiter.
Es ist bei Bekanntgabe von Quartalszahlen ein bisschen wie in der Lotterie: Google verfehlt die Analystenschätzungen, ohne selbst eine eigene Prognose herausgegeben zu haben, um wenige Cents – und verliert am nächsten Handelstag acht Prozent oder fast 15 Milliarden Dollar an Börsenwert. Amazon hingegen unterbot gestern Abend sehr deutlich die Gewinnschätzungen und wird am nächsten Handelstag von der Börse mit einem Plus von acht gefeiert – weil die Umsätze explodieren.

Und eBay, der andere große Internet-Pionier, der mit Amazon und Yahoo Ende des vergangenen Jahrhunderts die Online-Revolution begründete? Die Aktie des Online-Auktionshauses legte bereits in Erwartung erfreulicher Unternehmensergebnisse im Handelsverlauf um drei Prozent zu. 
PayPal treibt die Umsätze an

Nach Handelsschluss an der Wall Street wurden Anleger dann auch nicht enttäuscht: Wie schon im Vorquartal konnte eBay die Erwartungen der Wall Street übertreffen. Wenn auch nur knapp: Statt der erwarteten 46 Cents je Aktie verdiente eBay tatsächlich 47 Cents.

Das entsprach einem Nettogewinn von 476 Millionen Dollar oder einer Gewinnsteigerung von  20 Prozent – im Vorjahreszeitraum hatte eBay noch 398 Millionen Dollar verdient. Die Umsätze zogen um 16 Prozent auf 2,55 Milliarden Dollar an, Analysten hatten mit 2,48 Milliarden Dollar gerechnet.
Treiber der zweistelligen Umsatzentwicklung war erneut der Online-Bezahldienst PayPal, der für eBay immer wichtiger wird.  PayPal generierte im abgelaufenen Dreimonatszeitraum bereits 992 Millionen Dollar der Umsätze – das waren 23 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Auf PayPal entfallen damit bereits 39 Prozent der Gesamtumsätze. Die Erlöse des Online-Auktionsgeschäfts legten dagegen nur um 12 Prozent auf 1,55 Milliarden Dollar zu.

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eBay-Aktie Internet-Börsenstar 2011

"Die Akquisition von PayPal zahlt sich aus", kommentierte der Vermögensverwalter Ben Thomas (Waycross Partners) die guten Zahlen des 2002 für nur 1,5 Milliarden Dollar übernommenen Online-Bezahldienstes. Für das Gesamtjahr hob CEO John Donahoe die Umsatz- und Gewinnschätzungen wie schon im Vorquartal an: Bei Umsätzen zwischen 10,3 und 10,6 Milliarden Dollar rechnet eBay nun mehr mit einem Gewinn je Aktie in Höhe von 1,93 bis 1,97 Dollar.

Die Wall Street reagierte daraufhin im nachbörslichen Handel ungewohnt – nämlich so gut wie überhaupt nicht. Die eBay-Aktie legte marginal um 0,2 Prozent zu. Grund zur Klage haben eBay-Aktionäre dennoch nicht: Seit Januar notieren die Anteilsscheine des weltgrößten Online-Auktionshauses, die inzwischen über 34 Dollar notieren, um bemerkenswerte 23 Prozent im Plus – das ist mehr als Amazon, Apple und Yahoo zusammen. Google liegt seit Jahresbeginn dagegen um 10 Prozent hinten.

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