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Bewegungsdaten: Sammelklage gegen Apple

Es war nur eine Frage der Zeit bis die ersten Verbraucher in den USA versuchen würden, gegen Apple vorzugehen. Bei einem Gericht in Tampa, Florida, hat nun ein Anwalt im Auftrag von bislang zwei Mandaten eine Sammelklage gegen den Technologie-Konzern eingereicht. Die Hoffung des Advokaten ist klar: Er wird versuchen, noch mehr Klienten zu finden, die gemeinsam gegen Apples Speichern von Bewegungsdaten vorgehen wollen. Für den Konzern beginnt damit wohl ein Marathon von Anhörungen und Verhandlungen.

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Die Experten von Paid Content glauben, dass es nicht bei eine Klagen bleiben könnte. Zudem muss sich der Konzern aus Cupertio zusammen mit Google am 10. Mai vor einem Senatsausschuss verantworten.

Auch aus Illinois droht möglicher Ärger. Laut Zeit Online will sich dort die Generalstaatsanwältin Lisa Madigan mit Vertretern von Apple und der Such-Company treffen. "Ich will wissen, ob die Kunden darüber informiert worden sind, was von Apple und Google aufgezeichnet und gespeichert wird und ob diese Funktionen abgestellt werden können", sagt die Staatsanwältin.

Am konkretesten sind bislang jedoch die Vorwürfe in Florida. Die beiden Kläger, ein iPhone- und ein iPad-Kunde, verlangen vom Gericht, dass Apple das Sammeln von Nutzerdaten untersagt wird. Sie argumentieren, dass ihnen beim Kauf der Geräte niemand gesagt hätte, dass der Tablet und das Handy fortlaufend ihre Bewegungsdaten speichern und auf ihren Rechner übertragen.

Mitte der vergangenen Woche wurde bekannt, dass sowohl Apples Mobil-Betriebssysetem iOS wie auch Googles Android-Software speichern, wann ein Handy-Besitzer sich wo aufgehalten hat. Mit Hilfe eines kleinen Software-Tools lässt sich mit diesen Daten ein umfassendes Bewegungsprofil erstellen.

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