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Tech-Triumph: Yahoo und Intel glänzen

Endlich positive Signale aus der Technologie- und Internetbranche: Nachdem Google und Texas Instruments Anleger zuletzt mit enttäuschenden Quartalszahlen verschreckt hatten, nun nach Handelsschluss an der Wall Street der Befreiungsschlag – sowohl Yahoo als auch vor allem Intel überzeugten. Der Chiphersteller brillierte mit einem Umsatzsprung, der der ganzen Techbranche Hoffnung gibt. Yahoo konnte nach vielen durchwachsenen Quartalen die Analystenschätzungen endlich wieder überbieten – die Aktien haussieren.

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Endlich positive Signale aus der Technologie- und Internetbranche: Nachdem Google und Texas Instruments Anleger zuletzt mit enttäuschenden Quartalszahlen verschreckt hatten, nun nach Handelsschluss an der Wall Street der Befreiungsschlag – sowohl Yahoo als auch vor allem Intel überzeugten. Der Chiphersteller brillierte mit einem Umsatzsprung, der der ganzen Techbranche Hoffnung gibt. Yahoo konnte nach vielen durchwachsenen Quartalen die Analystenschätzungen endlich wieder überbieten – die Aktien haussieren.
Wenn die Skepsis am größten ist, bieten sich an den Aktienmärkten oft die besten Chancen für positive Überraschungen – so geschehen nach Handelsschluss an der Wall Street. Fünf Tage nach den unerwartet schwachen  Quartalszahlen von Google setzte ausgerechnet Suchmaschinen-Konkurrent Yahoo ein Ausrufezeichen.
Statt der erwarteten 147 Millionen Dollar verdiente der Online-Pionier tatsächlich 190 Millionen Dollar oder 17 Cent je Aktie. Analysten hatten nur mit 16 Cent je Anteilsschein gerechnet. Noch erfreulicher entwickelte sich die Umsatzentwicklung: Statt der von Volkswirten prognostizierten 1,06 Milliarden Dollar erlöste das Online-Portal tatsächlich 1,21 Milliarden Dollar.
"Die Zukunft hellt sich für Yahoo auf", kommentierte der Medien-Analyst und Vermögensverwalter Steve Birenberg in einer ersten Reaktion auf das Quartalsergebnis. Anleger sahen das offenbar ähnlich und schickten die Aktie nach Handelsschluss um rund drei Prozent nach oben.
Intel: Überraschend starke Umsatz- und Gewinn-Entwicklung
Zunächst sogar doppelt so stark zogen die Anteilsscheine von Intel an – am Ende des nachbörslichen Handels blieb immer noch ein Plus von knapp fünf Prozent über. Der weltgrößte Chiphersteller, der aufgrund seiner zyklischen Geschäftsentwicklung immer wieder als Barometer für die Entwicklung der Technologiebranche gehandelt wird, konnte Anleger und Analysten gleich mehrfach positiv überraschen.
Nach einem unerwartet großen Umsatzsprung von stattlichen 25 Prozent konnte das Dow-Jones-Mitglied in den ersten drei Monaten des neuen Geschäftsjahres 12,8 Milliarden Dollar erlösen. Analysten hatten nur mit 11,6 Milliarden Dollar gerechnet. Auch die Gewinne explodierten förmlich: Intel verdiente in den ersten 90 Tagen des Jahres 3,2 Milliarden Dollar oder 56 Cent je Aktie. Die befragten Volkswirte hatten im Vorfeld lediglich mit 46 Cent je Anteilsschein gerechnet.
Technologiebranche von Intel-Zahlen beflügelt
Mehr noch: Intel erklärte zudem im anschließenden Conference Call, von Lieferengpässen durch die Erdbeben- und Atom-Katastrophe in Japan sei das Unternehmen nicht spürbar betroffen. "Wir sehen uns nicht darin eingeschränkt, die Nachfrage zu bedienen", erklärte Intel-CFO Stacy Smith.
Der gesamten Technologie-und Internetbranche halfen die positiven Meldungen nach Handelsschluss: Microsoft tendierte etwa mehr als ein Prozent fester, Apple legte rund ein halbes Prozent zu. Mit Spannung blicken Anleger bereits auf den heutigen Abend: Um 22.30 Uhr deutscher Zeit legt der iPad- und iPhone-Hersteller Rechenschaft über das abgelaufene Quartal ab.

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