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Medienfrei: 10 Tipps für entspannte Ostern

Ostern. Das heißt in diesem Jahr: vier freie Tage und Sonne satt. Das ist Ihre Chance, ein paar Gänge zurückzuschalten, die eigene Mediennutzung einzuschränken und so richtig zu entschleunigen. Kochen Sie, gehen Sie raus in die Natur und lassen Sie das Handy mal liegen, verzichten Sie auf den stündlichen E-Mail-Check und schalten Sie den Fernseher nur selektiv ein. MEEDIA gibt zehn Tipps für wirklich entspannte Ostern. In den nächsten Tagen sollte gelten: Vogelgesänge statt Twitter-Zwitschern.

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1.
Blicken Sie in die Natur statt auf Ihr Handydisplay: Für diese Ostern gilt ganz besonders, dass man soviel Zeit wie nur irgend nötig draußen verbringen soll. Ob beim Wandern, beim Radfahren oder im Garten. Die Hauptsache ist, Sie atmen frische Luft und heben einmal für einen längeren Zeitraum den Kopf, um den Blick über Feld, Wald und Wiesen streifen zu lassen, anstatt ständig auf das Display des eigenen Smartphones zu starren. Also: Handy aus und ab in die Natur. Eine Alternative wäre es natürlich, einfach im Funkloch wandern zu gehen. Da haben Sie keinen Empfang, können aber auch nicht selbst erreicht werden.

2.
Bewegung statt Schreibtisch und Kopfarbeit
: Starten Sie über die Ostertage ein echtes Kontrastprogramm zur täglichen Schreibtisch- und Meeting-Routine. Statt Kopfarbeit lassen Sie ihre Muskeln schuften. Entweder beim Sport, bei entspannter Gartenarbeit oder bei geselligen Ausflugstouren.

3.
Vogelzwitschern statt twittern
: Alle Twitter-Nutzer sollten in den nächsten Tagen ein interessantes Experiment wagen und sich dem ständigen Druck bewusst entziehen, immer auf die Frage "What’s happening?" zu antworten. Verraten Sie einmal ihren Followern nicht, dass sie gerade wandern, radeln oder faul in der Sonne liegen.

4.
Selektives Fernsehen statt exzessives Zapping
: Nichts spricht gegen ein Wochenende auf der Couch und vor dem Fernseher. Doch spätestens nach dem "Tatort" am Sonntagabend fragt man sich unweigerlich, warum man nur derart seine Freizeit verschwenden kann. Also: Suchen Sie sich in den MEEDIA TV-Tipps ein paar Sendungen aus, die Sie sehen wollen, und ansonsten bleibt die Glotze über Ostern diesmal aus.

5.
Richtig lesen, statt scannen
: Fast alle Medienschaffende haben sich im Laufe vieler Jahre die Fähigkeit antrainiert, Zeitungen innerhalb von wenigen Minuten zu überfliegen oder – neudeutsch – "zu scannen". Das muss diesmal aber nicht sein. Durch den Ostermontag ist das Wochenende diesmal 24 Stunden länger. Also kaufen Sie sich ruhig alle Sonntagszeitungen und lesen Sie sie mit Ruhe und Genuss. Es lohnt sich.

6.
Aktiv statt passiv:
Viele Magazine reden heute von Entschleunigung und den Vorzügen einer ländlich geprägten Lebensweise. Machen Sie für ein langes Wochenende den Real-Life-Test und prüfen Sie ein paar Gartentipps oder kochen Sie endlich einmal eines der einfachen und regionalen Rezepte, die Sie immer aus diversen Magazinen herausreißen.

7.
Offline statt online
: Verzichten Sie für ein langes Wochenende einmal auf den ständigen Blick ins Web. Verbieten Sie sich auch den Besuch von Nachrichtenportalen und das Aufrufen Ihres RSS-Readers. Einmal pro Tag darf man natürlich schon seine E-Mail abrufen. Das Wichtigsten ist: Entspannen Sie sich.

8.
Reden Sie mit Freunden statt mit dem ganzen Web:
Die generelle Web-Abstinenz der kommenden Tage bedeutet, kein Twitter, kein Xing und auch kein Bloggen. Facebook dagegen ist erlaubt. Denn das US-Netzwerk ist schließlich für die Privat-Kommunikation, und ein Plausch mit Freunden kann schließlich auch höchst entspannend sein. Dabei ist es völlig unwichtig, ob das Gespräch am Gartenzaun, auf dem Wochenmarkt oder an der Facebook-Pinnwand stattfindet.

9.
A propos Facebook
: Verzichten Sie unbedingt auf Postings, in denen Sie verraten, wie entspannt Sie sind oder dass Sie gerade nichts tun. Mit Sicherheit liest auch ein boshafter Kollege mit, der Sie dann sofort mit Arbeit belästigt.

10.
Gemeinsam erleben, statt alleine auf Displays zu glotzen
: Nehmen Sie ihren Kindern die Handhelds und dem Partner – zumindest für ein paar Stunden pro Tag – auch das Handy weg. Und dann unternehmen sie etwas zusammen. Keiner kann sich von seinem eigenen Medienkonsum entspannen, wenn der Partner ständig im Web ist, an seinem Handy herumfummelt oder sich stundenlang durch das Fernsehprogramm zappt. Spätestens am Dienstagmorgen stecken Sie wieder mitten in Ihrer Job-Realität und dann müssen Sie wieder ständig telefonieren und E-Mails-Schreiben, haben kaum noch Zeit zum Kochen oder zum Zeitungslesen. Also machen Sie jetzt Ihren Rechner aus, gehen Sie raus und genießen Sie das lange Osterwochenende.

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