Videoplattform: RTL und P7S1 legen Beschwerde ein

Ende März wurde RTL Deutschland und der ProSiebenSat.1 AG vom Bundeskartellamt verboten, eine gemeinsame Online-Video-Plattform zu gründen, weil dadurch ein wettbewerbsloses Duopol im TV-Markt entstehe. Laut Spiegel haben beide Privatsender nun Beschwerde gegen die Entscheidung eingelegt.

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Das Nachrichtenmagazin schreibt, dass die Beschwerde einer Klage gleichkäme, da die Kartellwächter diese an das Oberlandesgericht Düsseldorf weitergeben
Bereits nach der Entscheidung Ende März 2011 hatten RTL und ProSiebenSat.1 erwägt, gegen die Entscheidung vorzugehen. Aus RTL-Sicht verhindere die Behörde "einen neuen praktischen Service zum kostenlosen zeitversetzten Abruf von TV-Inhalten". Das Bundeskartellamt kam zu seiner Entscheidung, weil die Sendergruppen die wettbewerblichen Bedenken der Behörde nicht ausräumen konnten.

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