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IVW: Wochen- & Sonntagszeitungen im Plus

Während die überregionalen Tageszeitungen auch im ersten Quartal 2011 zu den IVW-Verlierern gehörten, haben die Wochen- und Sonntagszeitungen erneut Käufer gewonnen. Sowohl Die Zeit, als auch die Welt am Sonntag und die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung konnten zulegen - um immerhin 0,5% bis 2,2%. Bei den Tageszeitungen büßte Bild 5,2% ein, die taz 2,5% und die Süddeutsche 2,0%. Einziger Gewinner war die Financial Times Deutschland mit einem Mini-Plus von 0,2%.

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Tageszeitungs-Marktführer Bild verlor im ersten Quartal weiter an Boden. Die 3-Mio.-Marke, die im vierten Quartal 2010 zum ersten Mal seit vielen Jahrzehnten unterschritten wurde, rückt inzwischen in recht weite Ferne. Auf 2,856 Mio. verkaufte Exemplare pro Tag kam Springers Boulevardblatt diesmal – ein Minus von 5,2%. Dennoch bleibt Bild natürlich die klare Nummer 1 der deutschen Zeitungsbranche.

Mit 436.997 Verkäufen folgt auf Platz 2 der überregionalen Zeitungen die Süddeutsche. Auch sie verlor Käufer: 8.825 pro Tag bzw. 2,0%. Der F.A.Z. gingen unterdessen 1,5% der Verkäufe abhanden, dem Duo Welt und Welt kompakt 1,9%, dem Handelsblatt 0,1% und der taz 2,5%. Einziger Gewinner ist die Financial Times Deutschland – mit einem kleinen Plus von 0,2%. Allerdings muss hier wie bei allen anderen Vorab-Zahlen der IVW angemerkt werden, dass bisher nur die Gesamtverkäufe veröffentlicht wurden – und noch nicht die einzelnen Auflagenkategorien wie Einzelverkauf, Abos, sonstiger Verkauf, Bordexemplare, etc. Erst wenn das in der kommenden Woche geschehen ist, zeigt sich, welche der Blätter tatsächlich gewonnen oder verloren haben.

Bei den großen Wochen-, bzw. Sonntagszeitungen fehlen die roten Zahlen erneut. Zeit, Welt am Sonntag und Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung konnten ihre verkauften Auflagen allesamt steigern. Am besten schnitt dabei die F.A.S. ab: Sie gewann 7.637 Verkäufe, bzw. 2,2% hinzu. Die Zeit gewann 0,5%, die WamS 0,7%. Würde man die Bild am Sonntag, die vom VDZ bei den Zeitschriften und nicht bei den Zeitungen einsortiert wird, noch hinzuzählen, gäbe es doch einen Verlierer: 1,4% weniger Käufer verzeichnete die BamS gegenüber dem Vorjahr und kam damit auf 1,488 Mio. verkaufte Exemplare pro Woche.

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