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Frankfurter kämpfen um den Erhalt der Rundschau

Protest von den Lesern: Vertreter der hessischen Wirtschaft, Kultur, Politik und Wissenschaft haben sich in einem Appell an die Verleger der Frankfurter Rundschau gewandt, die Zeitung als "zentrale Institution der Stadtgesellschaft" zu erhalten. Darin heißt es: "Eine weltoffene, diskussionsfreudige und dynamische Region wie Rhein-Main braucht die lebendige Debatte mehrerer überregionaler Medien."

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Der Appell ist auf freitag.de veröffentlicht. Die Unterzeichner, zu denen unter anderem der Bundestagsabgeordnete Omid Nouripour (Grüne), der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Frankfurt, Salomon Korn, sowie Joachim Unseld von der Frankfurter Verlagsanstalt gehören, schreiben, dass durch die Zusammenlegung mit der Berliner Zeitung das "Ende des eigenständigen Profils der Rundschau zu befürchten" sei. "Unsere Unterstützung gilt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die von dieser Umstrukturierung betroffen sind. Unsere Sorge gilt der Stadt, der damit ein wichtiges Forum verloren geht: Frankfurt braucht die Rundschau, und die Region braucht die Rundschau. Aber nicht nur für das Rhein-Main-Gebiet wäre das Ende der Rundschau ein herber Verlust."

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