Springer will Web-Geschäft massiv ausbauen

Euphorische Worte auf der Hauptversammlung: Für Springer-CEO Mathias Döpfner ist das Medienhaus nicht nur "hervorragend positioniert". Es befindet sich sogar "in historischer Bestform". Zudem erklärte der Konzernlenker in Berlin, dass die Axel Springer AG in sieben Jahren rund 50 Prozent ihres Umsatzes im Online-Business erwirtschaften will. Als Belohnung des abgeschlossenen Geschäftsjahres beschlossen die Aktionäre, sich fast den gesamten Bilanzgewinn als Rekorddividende auszuschütten.

Anzeige

So lag der Bilanzgewinn im Jahr 2010 bei 158.304.000 Euro. Davon sollen nun 157.344.000 Euro als Dividende ausgeschüttet werden. Das bedeutet einen Anteil von 4,80 Euro je dividendenberechtigter Stückaktie. Im Vorjahr lag die Ausschüttung noch bei 4,40 Euro.

Darüber hinaus hat die Hauptversammlung einen Aktiensplit im Verhältnis 1:3 beschlossen. "Mit dem Aktiensplit möchten wir Liquidität und Attraktivität der Aktie weiter steigern und diese so noch interessanter für Investoren machen", erklärte Döpfner.

Auch in diesem Jahr soll der Wachstumskurs vorgesetzt werden. So erwartet Europas größtes Zeitungshaus laut dpa-afx für 2011 ein Umsatzplus und einen leichten Anstieg beim operativen Gewinn.

Als eines der wichtigsten strategischen Ziele nannte der Vorstandsvorsitzende den Ausbau des Online-Bereichs. Döpfner hielt fest, dass das Medienhaus sein Geld nicht mit dem Bedrucken von Papier, sondern mit Inhalten verdienen würde.

Zudem zeigte sich der Manager höchst zufrieden mit dem Osteuropa-Geschäft. Das Joint-Venture mit dem Schweizer Medienhaus Ringier laufe besser als geplant.

Anzeige
Anzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige