‚Sexaffäre‘: Beckham muss an InTouch zahlen

Eigentlich wollte David Beckham groß bei InTouch abkassieren. Doch ein amerikanisches Gericht hat den Fußball-Star nun dazu verdonnert, 140.000 Dollar an das People-Magazin zu zahlen. Die Bauer-Zeitschrift hatte einen angeblichen "Sex-Skandal" zwischen dem Engländer und dem Callgirl Irma Nici aufgedeckt. Der Kicker widerspricht bis heute, Kontakt mit der Frau gehabt zu haben. In Deutschland musste InTouch sogar eine Gegendarstellung drucken. Das US-Gericht entschied trotzdem gegen Beckham.

Anzeige

Auf MEEDIA-Anfrage teilte Bauer mit, dass die Entscheidung des US-Gerichts noch nicht rechtskräftig ist. Davon unabhängig sprach der Richter dem Verlag eine Entschädigung für die Gerichtskosten in Höhe von 140.000 Dollar zu. Der Hamburger Verlag korrigiert damit auch eine Meldung der britischen Sun, die verbreitet hatte, dass die von der Justiz verhängte Strafe 170.000 Dollar betragen würde.
Beckham forderte nach der Veröffentlichung des "Sex-Skandal"-Berichts, sowohl in der amerikanischen als auch der deutschen Ausgabe von InTouch, Schadensersatz über 25 Millionen Dollar. Diese Klage schmetterte das US-Gericht ab. Der Richter begründete die Klage-Abweisung damit, dass der Fußballer ein Mann des öffentlichen Interesses sei. Es habe nicht festgestellt werden können, dass der Bericht aus Böswilligkeit entstanden sei.
In Deutschland ließ sich Beckham durch den Medienanwalt Matthias Prinz aus Hamburg vertreten. Dieser erwirkte, dass die InTouch eine Gegendarstellung zu ihrer Cover-Geschichte aus dem September drucken musste. Zu diesem Fall wollte sich der Verlag zum jetzigen Zeitpunkt nicht äußern.
Laut Aussage des Callgirls, das mit der amerikanischen InTouch über die angeblichen Liebesdienste gesprochen hatte, habe Beckham ihr 15.000 Dollar bezahlt. In dem Magazin äußerten sich auch die Manager des Kickers. Sie wurden mit den Worten zitiert, dass "alles erstunken und erlogen" oder "frei erfunden und total falsch" sei. Über die Wahrheit der Geschichte sagt das Urteil zwar nichts aus. Doch jetzt steht erst mal Bauer als Gewinner da – zumindest finanziell.

Anzeige
Anzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige