Deutscher Filmpreis 2011 – die Gewinner

"Vincent will meer" war der große Abräumer beim Deutschen Filmpreis 2011 in Berlin. Die Komödie von Regisseur Ralf Huettner gewann den Preis in Gold als Bester Film. Hauptdarsteller Florian David Fitz wurde zudem mit der Lola für die beste männliche Hauptrolle ausgezeichnet. Den Filmpreis in Silber erhielt die deutsch-türkische Komödie "Almanya - Willkommen in Deutschland", der Bronze-Preis ging an das RAF-Drama "Wer wenn nicht wir". Leer aus gingen die Filme "Drei", "Goethe!" und "Der ganz große Traum".

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Florian David Fitz spielt den am Tourette-Syndrom erkrankten Vincent. Dieser wird nach dem Tod seiner Mutter von seinem Vater, einem Politiker, in eine Fachklinik eingeliefert. Dort trifft er auf die magersüchtige Marie und seinen zwangsneurotischen Zimmergenossen Alexander. Gemeinsam fliehen die drei aus der Klinik und begeben sich auf einen Road-Trip, um ans Meer zu gelangen. Fitz ließ bei der Wahl der Filmakademie die Darsteller August Diehl ("Wer wenn nicht wir") sowie Alexander Fehling ("Goethe!") hinter sich.
Neben dem Silber-Preis als zweitbester Film gewann "Almanya – Willkommen in Deutschland“ auch die Auszeichnung für das beste Drehbuch. Der Streifen "Pina" wurde zum besten Dokumentarfilm gewählt. Als bester Regisseur wurde Tom Tykwer für sein Werk "Drei" ausgezeichnet. Für ihre Leistung als beste Hauptdarstellerin erhielt Sophie Rois ("Drei") die Lola. Zudem bekam das Beziehunsdrama den Preis in der Kategorie Bester Schnitt.
Mit vier Preisen wurde "Poll" von Chris Kraus ausgezeichnet. Als bester männlicher Nebendarsteller bekam Richy Müller die Lola, Daniela Knapp erhielt die Auszeichnung für die beste Kamera, Silke Buhr gewann den Preis für das beste Szenenbild und Gioia Raspé für das beste Kostümbild.

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