Berufsprestige-Skala: Ansehen der Journalisten steigt

Journalisten sind heute deutlich beliebter als noch vor drei Jahren: Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Allensbacher Berufsprestige-Skala. Demnach werden Redakteure von 17 Prozent der Bevölkerung geschätzt, 2008 waren es lediglich 11 Prozent. TV-Moderatoren bilden das Schlusslicht des Rankings.

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Seit 1966 ermittelt das Institut für Demoskopie Allensbach in regelmäßigen Abständen das Ansehen ausgewählter Berufe, und von Anbeginn an führt der Arztberuf (in diesem Jahr 82 Prozent) unangefochten die Liste der am meisten geachteten Berufe an. Gefolgt werden die Mediziner von Krankenschwestern (67 Prozent), Lehrern (42 Prozent) und Handwerkern (41 Prozent).

Journalisten landeten mit 18 Prozent auf dem zwölften Platz der abgefragten Berufe. Ein geringeres Ansehen genießen beispielsweise Spitzensportler (14 Prozent), Offiziere (neun Prozent) und Politiker (sechs Prozent). Auf dem allerletzten Platz liegen neben Bankern auch Fernsehmoderatoren mit lediglich 4 Prozent.

"Die Bemühungen von uns und anderen, den Journalistenberuf aufzuwerten, haben erste Erfolge gezeigt", kommentierte DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken das Ergebnis. Die Steigerung der letzten Jahre zeige, dass immer mehr Menschen die Bedeutung der Journalisten für das Funktionieren von Staat und Gesellschaft erkennen würden.

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