ARD-Fernsehlotterie befürchet Imageschaden

Der Chef der ARD-Fernsehlotterie, Christian Kipper, sieht durch die Debatte um das Honorar des neuen Werbestars Monica Lierhaus in Höhe vom 450.000 Euro das Image seiner Lotterie und das der ARD beschädigt, wie der Spiegel berichtet. Dass der entstandene Schaden "in Teilen auch auf die ARD" falle, tue ihm leid. Lierhaus hatte kurz zuvor der Zeit ein Interview gegeben, in dem sie zur Kritik an ihrem Gehalt Stellung nahm.

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"Die Fernsehlotterie trägt einen Image- und einen wirtschaftlichen Schaden davon", schreibt Kipper in einer internen Stellungnahme für die Landesrundfunkanstalten, aus der der Spiegel vorab zitiert.

Dass der entstandene Schaden "in Teilen auch auf die ARD" falle, tue ihm leid. Unmittelbar nachdem bekannt geworden war, wie hoch Lierhaus Gehalt ausfällt, hätten rund 2000 Mitspieler ihr Los gekündigt heißt es in dem Brief. 

"Es ist selbstverständlich nachvollziehbar, dass Honorare von Prominenten, insbesondere im direkten Vergleich zu Renten oder niedrigen Einkommen, eine Schieflage beschreiben", zitiert der Spiegel aus dem Schreiben. Wie hoch der wirtschaftliche Schaden ausfalle, sei derzeit nicht bezifferbar.

Lierhaus hatte gemeinsam mit ihrem Verlobten Rolf Hellgardt der Zeit ein Interview gegeben und zur Höhe ihres Gehalts Stellung genommen.

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