DJV fordert Stärkung der Frankfurter Rundschau

Der Deutsche Journalisten-Verband hat an die Eigentümer der Frankfurter Rundschau appelliert, die Eigenständigkeit der Zeitung zu erhalten. DJV-Vorsitzender Michael Konken fordert, die Arbeitsplätze der rund 190 Journalisten des Blattes zu sichern.

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Wenn neben der politischen Berichterstattung auch Wirtschaft, Feuilleton und Sport von der Berliner Zeitung zugeliefert würden, "würde die Frankfurter Rundschau auf eine Lokalzeitung reduziert", kritisierte Konken die Umbaupläne. "Mit der Eigenständigkeit des Blattes wäre es vorbei."
Der DJV-Vorsitzende erinnerte an den publizistischen Auftrag und die journalistische Verantwortung der Eigentümer M. DuMont Schauberg und DDVG. "Die Umbaupläne fügen der Medienvielfalt in Deutschland großen Schaden zu." Der Wegfall journalistischer Arbeitsplätze in Frankfurt schwäche den Medienstandort Rhein/Main und bestrafe die Kollegen für ihre Bereitschaft in den vergangenen Jahren, zugunsten der Sanierung der FR auf Teile ihres Einkommens zu verzichten. "Ich fordere die Eigentümer dringend auf, das Blatt zu stärken, statt seine Beerdigung einzuleiten", appellierte Konken.

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