FR: Geschäftsführung streicht Tarifklausel

Bei der Frankfurter Rundschau könnten demnächst betriebsbedingte Kündigungen anstehen - zumindest wird im Haustarifvertrag die Klausel gestrichen, die dieses Vorgehen zuvor untersagte. Das berichtet Kress. Die Geschäftsführung des Druck- und Verlagshauses will am kommenden Freitag ihre Pläne diesbezüglich bekannt geben.

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Der Haustarif, der noch bis Dezember 2012 gültig ist, beinhaltet die Vereinbarung, dass die Beschäftigen u.a. auf Urlaubsgeld verzichten, im Gegenzug aber betriebsbedingte Kündigungen ausgeschlossen werden. Mit der Kündigung der Klausel will sich die Geschäftsführung die Möglichkeit der Kündigungen offen lassen, sollten bestimmte Erwartungen an Ergebniszahlen nicht erfüllt werden.

Wie der Branchendienst vermeldet, würden Kündigungen nur ausgesprochen, wenn ein geplanter Arbeitsplatzabbau nicht zustande kommen sollte. Dies betreffe aber nicht das Druckzentrum der Frankfurter Rundschau in Neu-Isenburg.

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