Späte Rache: Büskens freche Magath-Parodie

Facebook-Nicklichkeit gegen den Nachfolger: Die Revier-Legende Mike Büskens wäre vor eineinhalb Jahren gerne beim Fußballclub Schalke 04 geblieben. Doch der damalige Trainer, Felix Magath, teilte ihm flugs mit, dass er ihn nicht braucht. Wegen des Rauswurfs tritt der jetzt gegen Magath nach: In einer Facebook-Videobotschaft nimmt er den geschassten Ex-Schalke-Coach aufs Korn. Genüsslich paradiert der ehemalige Mittelfeldspieler die Videobotschaft, mit der Magath vor Wochen seine Facebook-Seite startete.

Anzeige

Im Anzug und mit grüner Krawatte – Magaths Markenzeichen bei seinem Amtsantritt beim VfL Wolfsburg – hockt Büskens vor seinem Laptop. Die Situation erinnert an Magaths ersten Facebook-Auftritt im Februar. Der Meister-Trainer präsentierte in unbeholfener, hölzerner Art sein neues Profil. Genau so einstudiert wirkt Büskens Sprech – nur dass es sich unverkennbar um eine Parodie handelt. Gleich zu Beginn bekommt er ein Skript gereicht, von dem er abliest, rührt in bester Magath-Manier in seinem Pfefferminztee und sagt, dass ihm "die Kommunikation per Facebook vollkommen neu" ist.
###YOUTUBEVIDEO###
Nach rund 35 Sekunden gibt es einen Schnitt. Büskens sitzt dann im Trainingsanzug vor der Kamera und erklärt, dass Authentizität das Wichtigste sei. Er dankt den Fans von Greuther Fürth für ihre Unterstützung, zwar auch wenig mitreißend, aber immer noch authentischer als Felix Magath.
Was Büskens mit dem ersten Teil des Facebook-Videos bezweckt, ist unklar. Vielleicht eine späte Rache an Magath? Denkbar wäre es. Denn der 57-Jährige musste nach nur eineinhalb Jahren den Verein wieder verlassen. Einer der Gründe war sein angeblich rüder Umgang mit Angestellten. Für Mike Büskens war der Rauswurf im Jahr 2009 durch Magath äußerst bitter: Unter seiner Führung als Interimstrainer errangen die Gelsenkirchener in der Saison 2007/2008 fünf Siege in sechs Spielen.

Anzeige
Anzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige