Gottschalk: Weiter mit Unterhaltungs-TV

In einem FAZ-Interview hat Thomas Gottschalk verkündet, auch nach seinem Ausstieg bei “Wetten dass..?” weiter Unterhaltungsfernsehen machen zu wollen. “Es muss doch irgendwas geben, das vom Anspruch her zwischen der FAZ und ‘Bauer sucht Frau’ liegt”, sagte er in dem Interview. Anlass für das Gespräch ist, dass Gottschalk am kommenden Freitag mit dem Grimme-Preis für sein Lebenswerk ausgezeichnet wird.

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Er freue sich über den Preis, weil sich “erst mal alle die Kritiker ärgern, die mir immer wieder unterstellt haben, ich sei schwachsinnig”, so Gottschalk in dem Interview. Über seine Sendung “Wetten dass..?”, die er nach dem schweren Unfall des Wettkandidaten Samuel Koch nach der aktuellen Staffel abgibt, äußerte er sich auch teilweise kritisch: “In der ersten Sendung hat ein Kandidat bei Frank Elstner einen Lastwagen auf vier Schnapsgläser gestellt und bei mir beim letzten Mal einer vier Bowlingkugeln auf einen Kegel. Eine große Entwicklung zeigt sich da nicht.”

Früher habe es gereicht ”irgendwelche Spinner, die was Verrücktes konnten, und ein paar Prominente, die darauf gewettet haben” in der Sendung zu haben und 14 Millionen Zuschauer zu bekommen. Gottschalk: “Die anderen Sender haben die weiße Fahne geschwenkt.” Dann aber habe RTL angefangen ihm mit Castingshows Konkurrenz zu machen.

Und dann verriet Gottschalk auch noch, was er sich heute unter guter Unterhaltung vorstellt. Beim 60. Geburtstag der Witwe von Roy Orbinson sei er am Tisch mit Jeff Lynne vom Electric Light Orchestra, Eric Idle von den Monty Pythons und Ex-Beatle Ringo Starr am Tisch gesessen: “Den Abend hätte man live senden können. Das war ein Kindergeburtstag mit Erwachsenen, die allerdings fast alle selbst Kinder großgezogen haben. Da gab es alberne Tischgesänge und ernsthafte Diskussionen. Und natürlich grandiose Stories.”

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