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dapd und dpa beenden Rechtsstreit

Wenige Tage nachdem die dapd ihren neuen Sportdienst vorstellte legen die Berliner nun ihren Rechtsstreit mit der Deutschen Presse-Agentur bei. Der Disput geht auf acht Aussagen des dapd-Gesellschafter Peter Löw zurück, die der Agentur-Besitzer auf einer Pressekonferenz vom 9. Dezember 2009 tätigte. Darin warf der Gesellschafter dem Marktführer eine "Monopolstellung" vor. Nachdem Löw heute vor dem Landgericht Berlin diese Aussage fallen ließ, zog die dpa ihre Klage zurück.

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Zudem sprach der Gesellschafter 2009 im Bezug auf die deutsche Presseagentur von „sittenwidrigen Vertragslaufzeiten mit rechtswidrigen Verlängerungsklauseln“ und die „Verzerrung des Wettbewerbes“.

"Aufgrund der zwischenzeitlichen Entwicklung gehe die dapd davon aus, dass von einer Monopolstellung der dpa heute in der Tat nicht mehr die Rede sein könne", zitiert die dapd Löw in einer Unternehmensmitteilung. Tatsächlich entwickelten sich die Berliner mittlerweile unter anderem durch den Erwerbs der deutschen AP, der Einrichtung eines Videodienstes und den Aufbau eines eigenen Sportangebotes, zu einem ernsthaften Konkurrenten des Marktführers.

Laut Unternehmensangabe zeigte sich Löw mit dem Ausgang des Verfahrens zufrieden. „Damit konnte endlich ein Schlussstrich unter ein über weite Strecken absurdes Verfahren gesetzt werden.“ Der Gesellschafter hoffe nun, dass sich die Auseinandersetzung mit dem Wettbewerber "nunmehr versachliche".

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