Motel One – Hotel-Liebling der Web-Szene

Die reisefreudige deutsche Web-Szene hat eine neue Lieblings-Hotelkette: Motel One. Die Kette verbindet stilvolle Einrichtung mit günstigen Preisen und trifft damit genau den Nerv der Generation Laptop. Per Mundpropaganda hat sich das Preis-Leistungsverhältnis der Kette mittlerweile vor allem in Digital-Kreisen herumgesprochen. Mit iPhone-App, Gratis-W-LAN, hochwertiger Einrichtung und vielen Standorten ist Motel One für viele Onliner die erste Wahl.

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Wer zum ersten Mal in einem Motel One übernachtet, wird sich wundern. Kaum zu glauben, wie stylish Lobbys aussehen und wie wenig das kosten soll. Je nach Lage bekommt man bei der Kette schon ein Zimmer für 49 Euro die Nacht. Motel Ones in zentralen Lagen sind dann etwas teurer, aber immer noch sehr günstig. Das Frühstücks-Buffet schlägt nochmal mit 6,50 Euro zu Buche, dafür bekommt man aber auch drahtloses Internet auf dem Zimmer dazu. In der Lobby ist das drahtlose Internet ohnehin frei – auf Wunsch kann man sich sogar iPads zum Surfen ausleihen.

Gründe wie diese sind es, die Motel One zu einer bevorzugten Adresse für Medien- und Internetschaffende machen. Man muss ja auf die Kosten schauen heutzutage, kann sich aber trotzdem ein bisschen stylish fühlen. Derzeit expandiert die Kette wie wild. Ständig eröffnen neue Filialen in Großstädten, oft sind die Motel Ones lange im Voraus ausgebucht. Die günstigen Preise sind dabei natürlich kein Wunderwerk, sondern das Ergebnis knallharter Kalkulation.

So ist in den Motel Ones, wie bei jeder Kette, alles extrem standardisiert: Von der Inneneinrichtung mit den typischen hellblauen Ohrensesseln und dem Kaminfeuer auf dem Bildschirm, bis hin zur fertigen Cocktail-Mischung aus der Dose. Die Rezeption ist nämlich gleichzeitig Bar und Frühstücksbuffet. Und so darf die nette Rezeptionsdame nebenher noch den Mai-Tai aus der Büchse servieren. Dose auf, rein ins Glas, Eis dazu, fertig. Einen Barkeeper-Preis wird man damit nicht gewinnen – aber man hat auch schon selbst fabrizierte Cocktails in schlechterer Qualität gereicht bekommen.

Die Zimmer selbst sind natürlich eher zellenartig eng und auf das Nötigste beschränkt. Aber alles ist funktional und ordentlich und meistens hält man sich ohnehin nur zum Schlafen in den Zimmern auf. Als Lieblingskette der Web-Köpfe hat Motel One auch eine eigene iPhone-App, mit der man Motel Ones via Google Maps suchen und reservieren kann. Und natürlich betreibt die Kette auch eine ambitionierte Facebook-Seite, auf der auf Kritik und Fragen von Nutzern im Regelfall schnell reagiert wird. Alles sieht ganz danach aus, als ob der Siegeszug der einfachen, günstigen und schicken Hotels weitergeht. Im Mai wird in Salzburg das erste Motel One in Österreich eröffnet, ein weiteres ist dort in Planung. Ebenfalls in Planung ist eine Filiale in der ungarischen Hauptstadt Budapest. Die Eröffnung an der Donau ist für 2013 geplant.

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