Kika-Fall: Vorwürfe gegen NDR-Fernsehdirektor

Die Kika-Affäre weitet sich aus: Nachdem am Freitag der MDR bekannt gab, dass durch die Betrugsaffäre beim Kinderkanal ein Schaden von 8,2 Millionen Euro entstanden sei, prüft der Sender nun Schadensersatzansprüche gegen zwei frühere MDR-Verantwortliche: den heutigen NDR-Fernsehdirektor Frank Beckmann und den Bibel TV-Geschäftsführer Henning Röhl. Das berichtet der Spiegel.

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Beckmann war Programmgeschäftsführer des Kika von 2000 bis 2009. Röhl war der erste Fernsehdirektor des 1991 gegründeten MDR.
MDR-Intendant Udo Reiter sagte, dass der größte Teil der Scheinrechungen und der damit veruntreuten Summe in die Amtszeit Beckmanns fielen. Er werde NDR-Intendant Lutz Marmor von den Ergebnissen des Revisionsberichts unterrichten. Seiner Meinung nach hätten zudem der Hessische Rundfunk und das ZDF eine Reihe von Details in dem Verfahren moniert, den Betrugsfall aber selbst nicht bemerkt. Nun würde versucht, das kleinzureden.

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