Wikileaks-Unterstützer: Freispruch für Reppe

Das Dresdener Amtsgericht hat am Mittwoch den Wikileaks-Unterstützer Theodor Reppe freigesprochen. Das berichtet Heise.de. Dem Besitzer der Domain Wikileaks.de wurde vorgeworfen, die Verbreitung von Kinderpornographie erleichtert zu haben. Allerdings erklärte nun das Gericht, dass Reppe nicht nachzuweisen gewesen wäre, tatsächlich Kinderpornographie zu unterstützten.

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Der Fall ist ein wenig vertrackt. Reppe nutzt die deutsche Wikileaks-Adresse nur zur Weiterleitung auf die Hauptseite der Whistleblower-Plattform. Für die Weiterleitung nutzt der Informatiker einen Exit-Node von TOR. Als Wikileaks nun im März 2009 eine Internet-Sperrliste der australischen Provider veröffentlichte, hätte der doppelte Service, also die Verbindung des TOR-Angebotes und die Sperrliste, dazu genutzt werden können, um sich anonym Kinderpornographie zu besorgen.

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