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„Synergien zwischen Verlagen, Film & Spiel“

"Der Games-Standort Hamburg boomt." Dieses Mantra vertraten die Organisatoren der Hamburg Games Conference am gestrigen Donnerstag mit allem Nachdruck. Die Zahlen geben ihnen Recht: 3.000 Hansestädter arbeiten in der Branche. 2003 waren es noch 800. Mit der Hamburg Games Conference etabliert sich zudem ein Kongress, der den Nerv der Zeit trifft. Die Veranstaltung will die Film-, Musik-, Verlags- und Spielebranche zusammen bringen. Und crossmediales Denken wird in allen Branchen großgeschrieben.

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"Der Games-Standort Hamburg boomt." Dieses Mantra vertraten die Organisatoren der Hamburg Games Conference am gestrigen Donnerstag mit allem Nachdruck. Die Zahlen geben ihnen Recht: 3.000 Hansestädter arbeiten in der Branche. 2003 waren es noch 800. Mit der Hamburg Games Conference etabliert sich zudem ein Kongress, der den Nerv der Zeit trifft. Die Veranstaltung will die Film-, Musik-, Verlags- und Spielebranche zusammen bringen. Und crossmediales Denken wird in allen Branchen großgeschrieben.
"Mit dieser Konferenz wollen wir Vertretern von klassischen Medien einen leichten Zugang zur Spieleindustrie verschaffen", betont Achim Quinke, der mit seiner PR-Agentur als Co-Organisator auftritt. Als "kleinen, feinen Kongress" bezeichnet er die Veranstaltung. Rund 150 Besucher waren ins Audimax der Bucerius Law School gekommen, um sich über Trends in der Games-Branche 2011 zu informieren. Auf dem Programm standen Vorträge zu Themen wie "Who plays what – getting to know the consumer of online games", "Pricing – Was darf ein virtuelles Schwert kosten?" oder "Html5 – Auswirkungen auf die Branche".
"Mindestens die Hälfte unserer Teilnehmer kommt nicht aus Hamburg", sagt Quinke. Das zeige, das die Konferenz bereits in ihrer zweiten Auflage überregional wahrgenommen werde und relevant sei. "Mit unserem Themenschwerpunkt Social Gaming haben wir das auf die Agenda gesetzt, was die Branche zurzeit am meisten beschäftigt." Mehrere Unternehmen machen bereits vor, wie klassische Medien mit Spiele-Herstellern kooperieren können. Der Hamburger Entwickler von Browsergames Bigpoint bietet seine Spiele beispielsweise auch auf den Internetportalen von Bild.de, ProSieben.de oder RTLspiele.de an. Und Spil Games, ebenfalls ein Macher von Browserspielen, stellte schon mehrfach begleitende Minigames zum Start von Kinofilmen her.
Auch Ralph Oliver Graef von der Kanzlei Graef Rechtsanwälte, die Hauptorganisator der Hamburg Games Conference ist, betont: "Synergien zwischen Verlagen, der Film- und Spieleindustrie werden immer wichtiger. Zu fast allen Marken erscheinen mittlerweile Spiele – und sie dienen manchmal sogar als Vorlage für Filme." Der Kongress sei eine ideale Plattform, um Kontakte in die Branchen zu knüpfen. Für seine auf Medienrecht spezialisierte Kanzlei erhofft er sich auf diese Weise eine größere Wahrnehmung. "Wenn sogar Astrid-Lindgren-Bücher zu Spielen werden, wollen wir natürlich präsent sein."
Die Hamburg Games Conference fand zum zweiten Mal statt. Auch im nächsten Jahr laden Quinke und Graef wieder in die Hansestadt ein. Platz für weitere Besucher ist noch genug im Audimax.

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