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Japan-Tragödie: ARD stellt Programm um

Aufgrund der sich überschlagenden Ereignisse in Folge des Tsunamis und der vielen Erdbeben in Japan sowie der erwarteten Kernschmelze eines Reaktors im Norden des Landes, hat Das Erste heute und morgen zahlreiche Sondersendungen ins Programm genommen. Die ARD-Vorsitzende Monika Piel erklärte, angesichts der dramatischen Ereignisse in Japan werde der Programmablauf im Ersten laufend der aktuellen Entwicklung angepasst.

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In zahlreichen Sonderausgaben der "Tagesschau", mit einem weiteren "Brennpunkt" um 20.15 Uhr und einem Beitrag im "Europamagazin" wird Das Erste heute über die Ereignisse in Japan berichten. Dafür sind momentan Philipp Abresch, Robert Hetkämper und Ariane Reimers vom NDR als Korrespondenten unterwegs.

Den Programmveränderungen fällt auch die Jubiläumsshow "30 Jahre Musikantenstadl" um 20.15 Uhr zum Opfer. Sie wird zu einem späteren Zeitpunkt gesendet. Das haben der Intendant des innerhalb der ARD sendungsverantwortlichen Bayerischen Rundfunks, Ulrich Wilhelm, und der Programmdirektor Erstes Deutsches Fernsehen, Volker Herres, einvernehmlich mit den Programmverantwortlichen von ORF und SRG entschieden, wie der Sender mitteilt.

Nach dem 30-minütigen "Brennpunkt" wird um 20.45 Uhr die Dokumentation "Tschernobyl – Der GAU und die Ohnmacht der Politik" (MDR) ausgestrahlt, im Anschluss folgt eine 45-minütige Ausgabe der "Tagesthemen".
Diese umfassende Berichterstattung soll auch am Sonntag fortgesetzt werden: Geplant sind Sonderausgaben des "ARD-Morgenmagazins" von 7.40 bis 10.00 Uhr und des "ARD-Mittagsmagazins" von 13.00 bis 13.45 Uhr, der "Weltspiegel" und "Anne Will" werden sich ebenfalls mit den katastrophale Geschehnissen in Japan beschäftigen. "Die ARD", so Piel, "reagiert damit schnell, angemessen und kompetent auf das Informationsbedürfnis des Publikums."

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