Claus Strunz sieht sich als „Anrichter und Richter“

Claus Strunz, Chefredakteur des Hamburger Abendblattes, startet am 21. März seine Talkshow "Eins gegen Eins" auf Sat.1. Im Interview mit dem Spiegel erklärt er: "Ich werde mich bemühen, keine Ausweichmanöver zuzulassen."

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"Wir sind keine therapeutische Runde, sondern pflegen angelsächsische Streitkultur", erklärt Strunz im Spiegel. Angst davor, zum Frank Plasberg von Sat.1 zu werden, hat er allerdings nicht: "Wenn sie zu einem solchen Urteil kämen, würde ich es nicht als üble Nachrede empfinden."

In „Eins gegen Eins“ empfängt Moderator Claus Strunz jede Woche zwei prominente Kontrahenten zum Rededuell. Zu einem aktuellen politischen Thema wird eine konkrete Frage diskutiert, die eine klare Position erfordert: Ja oder Nein? Pro oder Contra? Debattiert wird nach festen Regeln: Eingangsstatements, Diskussion, Schlussplädoyers – immer mit zeitlich begrenzten Redezeiten. Konzeptionell erinnert das stark an amerikanische Debattier-Clubs. Das Studio-Publikum gibt dabei am Anfang und Ende der 45-minütigen Sendung sein Votum zur Sache ab.

Der Springer-Journalist und Chefredakteur des Hamburger Abendblatts setzte sich dabei u.a. gegen Hajo Schumacher sowie den früheren SZ-Chefredakteur Hans-Werner Kilz durch. Der eigentliche Wunschkandidat von Sat.1, Focus-Gründer Helmut Markwort, hatte aus vertraglichen Gründen abgesagt.

“Eins gegen Eins” läuft ab dem 21. März immer montags um 23.30 Uhr in SAT.1.

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