Zite: das intelligente iPad-Magazin

Das iPad ist eine Internetmaschine. Und bisweilen auch eine Lesemaschine. Nicht umsonst wählte Apple Flipboard zur Applikation des Jahres 2010. Doch das die Magazin-App hatte einen Nachteil: Sie erstellt aus Links, die Ihre Freunde posten, einen unkontrollierten Content-Mix. Ganz anders Zite: die neue, kostenlose iPad-App zieht sich Videos, Artikel und Musik aus Twitter-Konten und dem Google-Reader, ordnet sie in Ressorts und bringt so Ordnung ins Social-Media-Chaos. Der Clou: Zite lernt täglich dazu.

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Der User kann auswählen, ob die Daten aus dem eigenen Twitterfeed oder dem Google-Reader-Account stammen. Wenn er will. Denn er kann genauso gut aus hunderten Themen auswählen, die momentan im Social Web geteilt und diskutiert werden. Jede Story wird mit einem Daumen-hoch-Daumen-runter-Symbol versehen. Denn die Zite-App lernt täglich dazu und protokolliert, was Sie lesen, wie lange Sie lesen und was Sie nicht interessiert. Dafür betreibt das Unternehmen hinter den Kulissen einen stetigen Vergleich von Usergewohnheiten. Nichts anderes macht Amazon auch, um Ihnen passende Bücher zu empfehlen.

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Ein Team aus acht Entwicklern hat das Programm an den Start gebracht. Darunter auch Forscher von der University of British Columbia in Vancouver. Mashable zieht den Vergleich zu Google, als Larry Page und Sergej Brin mit den Ergebnissen ihres Abschlussprojekt Google gründeten. Ali Devar, Gründer und CEO von Zite, erklärt gegenüber Mashable die Idee hinter der App: “Es gibt so viel Content da draußen, und ich weiß nicht, wie ich dran komme. Da gibt es kein automatisches System, das die interessanten Inhalte für mich sammelt. Eine Suche löst das Problem nicht. Social Media genauso wenig.” Für’s Erste scheint Zite also der ideale Mittelweg zu sein.

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