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Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Guttenberg

Wenige Tage nach dem Rücktritt von Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg hat die Staatsanwaltschaft Hof nun offiziell ein Ermittlungsverfahren eröffnet. "Mittlerweile liegen über 100 Strafanzeigen im Zusammenhang mit den Plagiatsvorwürfen vor", sagte Oberstaatsanwalt Reiner Laib gegenüber der deutschen Pressagentur.

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Die Behörde prüfe nun den Sachverhalt. Bei einer Verurteilung würden zu Guttenberg offenbar bis zu drei Jahre Haft oder eine Geldstrafe drohen.

Unterdessen hat sich der Doktorvater, Peter Häberle, zu Wort gemeldet. In einer gemeinsamen Erklärung mit dem Zweitprüfer Rudolf Streinz schreiben die beiden, dass "die Überprüfung von Dissertationen mit technischen Mitteln 2006 nicht üblich war und bis heute verbreitet (noch) nicht üblich ist".

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