Angry Birds fliegen auf Facebook

75 Millionen Downloads, Platz eins unter allen verkauften iPhone-Apps: Die Angry Birds haben eine Erfolgsgeschichte auf den mobilen Plattformen geschrieben. Jetzt streben die Vögel auch auf Facebook und greifen die grünen Schweinchen an. Das Spiel soll anders als auf den Smartphones werden, "kollaborativ" sagt Rovio-Chef Mikael Hed. "Es wird komplett neue Aspekte geben, die man noch auf keiner anderen Plattform gesehen hat. Und die Schweine bekommen eine prominentere Rolle."

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75 Millionen Downloads, Platz eins unter allen verkauften iPhone-Apps: Die Angry Birds haben eine Erfolgsgeschichte auf den mobilen Plattformen geschrieben. Jetzt streben die Vögel auch auf Facebook und greifen die grünen Schweinchen an. Das Spiel soll anders als auf den Smartphones werden, "kollaborativ" sagt Rovio-Chef Mikael Hed. "Es wird komplett neue Aspekte geben, die man noch auf keiner anderen Plattform gesehen hat. Und die Schweine bekommen eine prominentere Rolle."
Was genau Hed unter dem kollaborativen Aspekt versteht, ist noch nicht bekannt. Eine Fan-Seite für Angry Birds ist aber bereits bei Facebook online und mehr als 1,3 Millionen Nutzern gefällt das. Erscheinen soll das Spiel im April. Außerdem sind Versionen für Nintendo Wii und Microsofts Xbox 360 geplant, auch eine 3D-Version befindet sich in Arbeit. Für Sonys Playstation 3 und PSP sind schon Ausgaben erhältlich.
In wenigen Tagen erscheint zudem das neue Angry Birds Rio für das iPhone und andere Mobilfunkgeräte. Am 7. April kommt zudem der Kinofilm "Rio" nach Deutschland, für den 20th Century Fox mit dem Angry-Birds-Entwicklerstudio Rovio kooperiert.
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Peter Vesterbacka, Business Developer beim finnischen Unternehmen Rovio, sagte auf der Casual-Connect-Messe in Hamburg, dass er sich noch weitere Franchises für Angry Birds vorstellen könne. "Wir bauen eine Unterhaltungsmarke auf, in der Merchandising, Kinofilme, TV, Spiele, Cartoons und Comics zusammentreffen." Als "Disney 2.0" beschrieb er die Strategie gegenüber dem Portal Develop-Online. Schon jetzt verkauft Rovio – mit signifikanten Einnahmen, wie Vesterbacka sagte – auf seiner Homepage Angry-Birds-T-Shirts, Handyhüllen und Stofftiere. Gemeinsam mit dem Spielzeughersteller Mattel arbeiten die Finnen zudem an Spielfiguren.
In diesem Frühling soll Angry Birds die 100-Millionen-Download-Grenze knacken. Ein neues Spiel will Rovio erst im nächsten Jahr veröffentlichen. Bis dahin werden Nutzer ungefähr alle vier Wochen mit neuem Content für Angry Birds versorgt, wie aktuell mit der Version "Hogs and Kisses", die in einer Valentinstags-Optik daherkommt.

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