Wikileaks-Informant droht Todesstrafe

Gegen den mutmaßlichen Wikileaks-Informanten Bradley Manning haben US-Behörden 22 neue Anklagepunkte erhoben. Einer davon lautet "Unterstützung des Feindes" – darauf steht in den USA die Todesstrafe.

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Juristen sagten, sie würden eine Verurteilung zu lebenslanger Haft im Prozess gegen den Soldaten Manning anstreben und nicht seinen Tod, berichtet die Washington Post.
Bradley Manning wird beschuldigt, ein aus einem Hubschrauber aufgenommenes Irak-Video, auf dem zu sehen ist, wie Zivilisten und Journalisten getötet werden, sowie geheime US-Depeschen an Wikileaks weitergegeben zu haben. Dafür sitzt er seit Juli des vergangenen Jahres im Untersuchungshaft. Im Falle einer Verurteilung drohen ihm bis zu 52 Jahre Gefängnis.

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