China behindert Auslands-Korrespondenten

China grenzt die Bewegungsfreiheit ausländischer Korrespondenten stark ein. Wie das Schweizer Online-Portal Persoenlich.com schreibt, müssen Journalisten künftig die Erlaubnis örtlicher Stellen einholen, bevor sie aus dem asiatischen Land berichten. Andernfalls könnten sie ausgewiesen oder sogar inhaftiert werden.

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Dem Persoenlich.com-Bericht zufolge seien Korrespondenten mit Gefängnisstrafen bedroht worden, sollten sie sich nicht an die neuen Regelungen halten. Entgegen den bisher geltenden Regeln, dass für Interviews nur die Zustimmung des Interviewten notwendig ist, muss neuerdings auch die jeweils für den öffentlichen Platz oder das Wohngebiet zuständige Behörde die Erlaubnis erteilen. Europäische Diplomaten zeigten sich ernsthaft besorgt über diese "Einschüchterung".
Bei Protestaktionen in Peking sind bereits am Sonntag mehrere ausländische Journalisten festgenommen worden. Ihnen wird vorgeworfen, gegen Vorschriften verstoßen und ohne Erlaubnis in einer beliebten Pekinger Einkaufsmeile gefilmt und berichtet zu haben. Davon sind auch ARD-, ZDF- und dpa-Reporter betroffen.

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