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Radionutzer hören eine Minute länger

Die Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse (ag.ma) veröffentlicht am 9. März ihre neue Studie zur Radionutzung. Erstes Ergebnis: Die durchschnittliche Hördauer ist um eine Minute auf 199 Minuten täglich angestiegen. Dabei gibt es deutliche Veränderungen bei der Ausweisung der Radioreichweiten: Erstmals können damit die einzelnen Wochenendtage Samstag und Sonntag in die Planung einbezogen werden.

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Weiteres Ergebnis der Studie ma 2011 Radio I: Die Tagesreichweite steigt von 78,9 auf 79,3 Prozent. Das sind täglich 312.000 zusätzliche Hörer. Bei den 10- bis 29-Jährigen stieg die Tagesreichweite binnen Jahresfrist noch deutlicher an – um 1,1 Prozentpunkte auf 71,6 Prozent, bei unveränderter Hördauer von durchschnittlich 141 Minuten pro Tag.
Die am 9. März erscheinende Studie bringt umfassende Veränderungen für die Mediaplanung mit sich. Bisher wurden die Werbeträger-Kontaktwahrscheinlichkeiten für jede Stunde mit Werbung als Durchschnitt der Wochentage Montag bis Samstag berechnet. Neuer Bezugszeitraum für die Berechnung ist ab der ma 2011 Radio I der Durchschnitt der Radionutzung der Werktage Montag bis Freitag.

Zusätzlich können erstmals die einzelnen Tage Samstag und Sonntag in die Planung mit einbezogen werden. "Mit diesen Leistungsdifferenzierungen wird dem Wunsch der Werbungtreibenden nach noch präziseren und umfassenderen Daten für die Radioplanung entsprochen", erläutert Dieter K. Müller, Vorstand Radio der ag.ma die Neuerungen. "Radiokampagnen können auf dieser Basis noch genauer und effektiver geplant und umgesetzt werden."

Hintergrund der Radio-Reichweitenreform ist die Tatsache, dass sich die Radionutzung an den Werk- und an den Wochenendtagen deutlich unterscheidet – schon allein dadurch, dass viele Menschen üblicherweise werktags arbeiten, am Wochenende aber länger schlafen und das Radio deshalb später einschalten. Deshalb hat Radio werktags mehr Hörer, die auch länger einschalten, als an den Wochenendtagen (Verweildauer werktags durchschnittlich 4 Stunden und 11 Minuten und am Sonntag 3 Stunden und 19 Minuten).

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