Holofernes-Kritik: Diekmann schreibt an die taz

Weil viele taz-Abonnenten über die Anzeigenschaltung der Bild-Zeitung am vergangenen Montag nicht erfreut waren, hat Bild-Chef und taz-Genosse Kai Diekmann der Zeitung nun ein Angebot gemacht. Im Brief, den das taz-Blog dokumentiert, steht: "Jedes Mal, wenn ich wieder mit einer Anzeige für die taz drohe, sollten die Abonnenten in Höhe des Anzeigenpreises zusammenlegen."

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Dies dürfte laut Diekmann mit einer Sammelaktion unter den Abonnenten schnell erledigt sein. "Die Abonnenten hätten damit die Sicherheit, dass sich die taz nicht ‚kaufen‘ lässt; und die Genossenschafter, wie ich es bin, hätten weniger Anlass zur wirtschaftlichen Sorge."
Die Bild-Anzeige zeigte den Pöbel-Brief von "Wir sind Helden"-Sängerin Judith Holofernes an die von Springer beauftragte Werbeagentur Jung von Matt, der am Freitag im Internet für viel Aufsehen gesorgt hatte.  
Laut Anzeigenpreisliste kostet eine ganzseitige, vierfarbige Anzeige unter der Woche 12.255 Euro, in schwarz-weiß 8.772 Euro.

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