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Xing: 2010 bestes Jahr der Firmengeschichte

Trotz des Facebook-Wachstums in Deutschland und dem Markteintritt des US-Rivalen LinkedIn konnte Xing 2010 ein kräftiges Plus erwirtschaften. So steigerten die Hamburger das EBITDA um 41 Prozent auf 16,7 Millionen Euro. Der Gesamtumsatz stieg um ein Fünftel auf 54,3 Millionen Euro. Das Nettoergebnis betrug 7,2 Millionen Euro. Stolz verkündet das Unternehmen: "Damit war 2010 das beste Geschäftsjahr der Unternehmensgeschichte." Zeitgleich startet die Plattform einige neue Kommunikationsfeatures.

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"Wir haben in allen Geschäftsfeldern kräftig zugelegt. Besonders die Umsätze aus dem Geschäft für Personalrekrutierung und unser Werbegeschäft haben sich sehr gut entwickelt", kommentiert CEO Stefan Groß-Selbeck die vorläufige Bilanz. Die wichtigsten Wachstumstreiber waren die Geschäftsfelder E-Recruiting (plus 61 Prozent auf 7,1 Millionen Euro) und das Werbegeschäft (plus 64 Prozent auf 3,9 Millionen Euro).

Vor allem im Job-Markt sehen die Hamburger noch beste Wachstumschancen: „Personalverantwortliche in Deutschland entdecken derzeit auf breiter Front das Thema E-Recruiting in sozialen Medien. Da wir in diesem Geschäftsfeld Marktführer sind, erwarten wir ein weiterhin starkes Wachstum in diesem Bereich. Auch für das Werbegeschäft erwarten wir für das kommende Jahr eine weiterhin sehr positive Entwicklung. Und mit dem Erwerb von Amiando erschließen wir uns darüber hinaus den sehr attraktiven Markt für Veranstaltungsmanagement als zusätzliche Erlösquelle. So gehen wir gut gerüstet ins laufende Geschäftsjahr.“

Ein kleiner Wermutstropfen in der Xing-Bilanz ist die Entwicklung der Premium-Kunden. Insgesamt konnte die Business-Plattform die Mitglieder um 20 Prozent auf 10,5 Millionen steigern. Allerdings liegt das Plus bei den zahlenden Kunden nur bei acht Prozent.

Ein Ende des Booms ist nach Einschätzung der Hamburger jedoch noch nicht in Sicht. In England oder Holland sind fast zehn Prozent aller Menschen Mitglied in einem Online-Business-Netzwerk. In Deutschland sind es bislang erst rund fünf Prozent. Es gibt also noch viel Wachstumspotential.

Aber auch die bestehenden Kunden gilt es zu halten und die Plattform weiter zu entwickeln. „Das Potenzial von sozialen Medien ist im beruflichen Umfeld noch lange nicht ausgeschöpft. Wir stellen den Xing-Mitgliedern, die bereits heute deutlich aktiver sind als die Nutzer aller anderen beruflichen Netzwerke weltweit, weitere Möglichkeiten der direkten Kommunikation zur Verfügung. Damit wird geschäftliches Netzwerken noch viel lebendiger und unmittelbarer als bisher schon“, erklärt Groß-Selbeck.

Die wichtigste Neuerung ist die Funktion "Neues aus Ihrem Netzwerk“.
Die Mitglieder können nun Statusmeldungen, Event-Teilnahmen, Gruppenbeiträge, Neuigkeiten und viele andere Aktivitäten kommentieren, die ihre eigenen Kontakte oder sie selbst veröffentlicht haben. Eine Filterfunktion ermöglicht zudem die übersichtliche Anordnung der Liste nach Inhalten wie Jobs, Gruppen, Events oder Statusmeldungen. Die Neuigkeiten in den Statusmeldungen lassen sich im eigenen Netzwerk und über Twitter verbreiten. Zudem starten die Hamburger auch noch neue Apps für mobile Browser und Android-Smartphones.

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