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Deutscher Wikileaks-Mann vor Gericht

Der in Freiburg wohnende Dresdner Theodor Reppe ist Inhaber der Internet-Domain wikileaks.de. Im Zuge des weltweiten Medienwirbels um die Enthüllungsplattform des in England inhaftierten Wikileaks-Chefs Julian Assange meldete sich auch Reppe in jüngerer Zeit immer wieder in Interviews zu Wort. Jetzt steht er in Dresden vor Gericht. Er soll einen Internet-Händler mit der Drohung erpresst haben, Daten über ihn zu veröffentlichen.

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In dem Fall, der laut Bild.de vor dem Amtsgericht Dresden verhandelt wird, geht es um einen Online-Abieter von so genannten Softair-Waffen. Softair-Waffen sind Druckluftwaffen, die oft echten Waffen täuschend echt nachgebildet sind. Man verwendet sie bei taktischen Geländespielen, bei denen sich Spieler mit diesen Waffen im Gelände gegenseitig auflauern und beschießen.

Laut Anklage verlangte Wikileaks-Mann Reppe von dem Händler 5.000 Euro in bar und einen Warengutschein in gleicher Höhe. Ansonsten habe er gedroht, Daten über seine Firma zu veröffentlichen. Um welche Daten es sich handelt, ist unklar. Der Unternehmer hatte Reppe daraufhin angezeigt, die Staatsanwaltschaft Dresden hat Anklage erhoben. Der Prozess wurde nach dem Auftakt ohne Angabe von Gründen verschoben und soll im Mai fortgesetzt werden.

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