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600.000 Euro an Bild & BamS für Bundeswehr-Werbung

Knapp 5,7 Millionen Euro will das Verteidigungsministerium in diesem Jahr für Personalwerbung ausgeben. Allein an die Springer-Blätter Bild und Bild am Sonntag fließen 600.000 Euro, berichtet die Frankfurter Rundschau. Diese Medien waren in den vergangenen Monaten durch ihre unkritische Berichterstattung über Karl-Theodor zu Guttenberg aufgefallen.

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Die Höhe der Werbemittel ergibt sich aus einer Antwort des Ministeriums auf eine Anfrage der Linkspartei, die der Frankfurter Rundschau vorliegt. Die innenpolitische Sprecherin der Linken, Ulla Jelpke, sprach von einem "ganz miesen Deal". "Das Guttenberg-Ministerium belohnt die Verteidigung des Plagiatsministers durch den Springer-Konzern offenbar mit Hunderttausenden Steuer-Euro."
Die Springer-Medien sind laut der Frankfurter Rundschau die einzigen, mit denen bereits Werbeverträge abgeschlossen seien. Die 600.000 Euro könnten zudem in weiteren Phasen der Kampagne um "einen noch nicht genau bezifferten weiteren hohen Betrag" aufgestockt werden.

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