Apple ist Nummer 1 bei Product Placement

Gute PR: Apple-Produkte waren in 30 Prozent aller Filme zu sehen, die im vergangenen Jahr die Kino-Charts in den USA angeführt haben. Damit belegt das Unternehmen Platz eins im Product Placement - noch vor Nike, Chevrolet und Ford, die alle in jedem vierten Film (24 Prozent) erscheinen und auf dem zweiten Rang stehen. Für Apple ist dieser Erfolg kein Novum. Im Zehn-Jahres-Ranking belegt der Apfel-Konzern Platz zwei der Liste. Doch seine Popularität nimmt ab.

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Zwischen 2001 und 2010 waren Apple-Produkte in 112 von 334 Top-Filmen in den USA zu sehen, fand der Werbe-Dienst Brandchannel.com heraus. Nur Ford (144 von 334) kommt auf mehr Product Placements. Ihren Höhenflug im Kino hatten iPhone, iPad, Mac und Co. im Jahr 2008, als sie in fast jedem zweiten Film (20 von 41) benutzt wurden. Der Abwärtstrend setzte im Jahr danach ein: Apple-Produkte erschienen in 44 Prozent der Nummer-eins-Kino-Blockbuster (19 von 44).
Der Grund dafür liegt laut Brandchannel.com nicht darin, dass Apple kein Interesse mehr an Product Placements habe. Vielmehr setzten andere Unternehmen auch auf diese Strategie, um ihre Produkte zu bewerben. Viele Filme, in denen früher Macs zu sehen gewesen wären, seien jetzt mit HP-, Dell- oder Sony-Vaio-Rechnern gespickt.

Der Filmproduzent Sony Pictures habe Apple-Geräte sogar ganz aus seinen Filmen gestrichen und mit Vaio-Laptops ersetzt. Andere Hollywood-Firmen seien dem Hersteller aus Cupertino aber weiter loyal. In "Sex and the City 2" seien sowohl ein Macbook als auch ein iPhone zu sehen, obwohl die Vertriebsfirma Warner Bros. einen Deal mit Hewlett Packard abgeschlossen hatte.

Apple betreibt seit Jahrzehnten Product Placement. Schon 1986 in "StarTrek IV" habe der Charakter Montgomery Scott einen Macintosh Plus eingesetzt, berichtet AppleInsider.com. Im 1996 erschienen Blockbuster "Independence Day" wurde ein PowerBook dazu benutzt, einen tödlichen Virus in das System der angreifenden Aliens zu schmuggeln.

Unklar ist, ob Apple für die Präsentation seiner Produkte bezahlt oder ob die Film-Regie Geräte wie das iPhone einbindet, weil sie beliebte Lifestyle-Produkte sind.

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