Apple will offenbar iPhone-Preis senken

Um das iPhone für eine breitere Masse interessant zu machen, plant Apple offenbar eine günstigere Version des Smartphones herzustellen. Das Gerät solle nicht kleiner werden, wie Anfang der Woche spekuliert wurde, sondern genau so groß wie das iPhone 4 sein, berichtet die New York Times. Apples Entwickler stünden kurz davor, das Smartphone fertigzustellen, sagte ein Insider gegenüber der US-Zeitung. Als Veröffentlichungstermin erwarten Experten den Sommer.

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Ein kleineres iPhone sei nicht automatisch günstiger, sagte ein Insider zur New York Times. Es sei schwieriger zu produzieren und zu bedienen. Außerdem müssten Entwickler ihre Apps neu entwerfen, was Apple auf jeden Fall vermeiden wolle.

Ein Apple-Manager sagte zudem, dass es für das Unternehmen keinen Sinn habe, verschiedene iPhone-Modelle auf den Markt zu bringen. Ältere Modelle würde der Konzern immer im Preis senken, wenn eine neue Version herauskommt. So könne sich jeder eines leisten. Aber um das Gerät günstiger herstellen zu können, sollten künftig andere Materialien verarbeitet werden. "Auch wenn man Bestandteile wie die Speicherkarte oder die Kamera-Qualität verändert, um die Kosten zu senken, würde das an der Größe des iPhones nichts ändern", sagte der Manager.

Ein guter Ansatzpunkt, um Produktionskosten zu sparen, sei der Flashspeicher. Dieser gehöre zu den teuersten Komponenten beim iPhone. Apple wolle deshalb seinen Dienst MobileMe ausbauen, der bisher 100 Dollar im Jahr kostet und relativ wenig genutzt wird. Die neue Version von MobileMe soll nach NYT-Erwartungen kostenlos sein und Nutzern erlauben, ihre Daten direkt im Web zu synchronisieren, ohne das Handy mit einem Computer verbinden zu müssen. Würden mehr Nutzer ihre Daten online speichern, könnte der Flashspeicher verkleinert werden, erklärt der Manager.

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