IPTV: Vodafone greift Telekom an

Für sein neues IPTV-Format Vodafone TV hat das Telekommunikationsunternehmen zwei große Partner gewonnen: Die Free- und Pay-TV-Sender der ProSiebenSat.1 AG und die Programme der RTL Group werden nun alle über das DSL-Kabelnetz von Vodafone verbreitet. Der Vertrag gilt auch für die HDTV-Kanäle der beiden TV-Anbieter. Mit dem Basispaket empfangen Endnutzer rund 50 Programme und zwölf HDTV-Sender. Das gleicht einem Angriff auf das Entertain-Angebot der Telekom.

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Anders als T-Home Entertain setzt Vodafone TV auf eine Hybrid-Technologie. Eine Set-Top-Box ermöglicht die Verschmelzung von Fernsehen über Satellit, analogem Kabel oder über DSL. Damit ist das Vodafone-IPTV-Angebot bereits ab zwei Megabit Bandbreite nutzbar. Für den Empfang ausschließlich über DSL brauchen Nutzer eine Bandbreite von fünf Megabit, für HDTV über DSL muss der Anschluss mindestens zehn Megabit schnell sein.

In dem Vodafone-Agenbot sind die Free-TV-Sender RTL, Vox, RTL II, Super RTL und n-tv sowie die Pay-TV-Kanäle RTL Crime, Passion und RTL Living integriert. Außerdem werden Sat.1, ProSieben, kabel eins, 9Live und sixx sowie die Pay-TV-Sender Sat.1 Comedy und kabel eins classics enthalten sein. Die Sender RTL und Vox sowie Sat.1, ProSieben und kabel eins sind bei Vodafone TV zusätzlich in HD empfangbar.

"Wir freuen uns sehr über die strategische Partnerschaft mit Vodafone. IPTV stellt für uns einen wichtigen Verbreitungsweg dar, um unsere Zuschauer zu erreichen", kommentiert Christoph Bellmer, Head of New TV der ProSiebenSat.1 Group.

"Die Einspeisung unserer Programme, vor allem auch unserer HD-Kanäle bei Vodafone TV, ist ein weiterer wichtiger Schritt im Hinblick auf den Ausbau unserer Verbreitung", so Andre Prahl, Mitglied der Geschäftsleitung CBC und verantwortlich für die Programmverbreitung der Mediengruppe RTL Deutschland.

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