Beamte schlagen Facebook: stern vor Spiegel

Der stern hat mit der Titelgeschichte "Was Beamte verdienen" seine besten Kiosk-Verkaufszahlen seit acht Wochen erreicht - das zeigen die aktuellen Heftauflagen der IVW. Mit 326.200 Einzelverkäufen landete das Magazin zudem zum ersten Mal seit acht Wochen vor der zeitgleichen Ausgabe des Spiegels. Der kam mit dem Facebook-Privatsphären-Titel "Die Unersättlichen" auf 321.747 Kiosk-Käufer und lag immerhin über den Zahlen der beiden Vorwochen. Schwach war mit Ausgabe 2/2011 erneut der Focus.

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Zuletzt war der Stern am Kiosk fünfmal in Folge an der 300.000er-Marke gescheitert, mit "Was Beamte verdienen – Und warum es ihnen im Ruhestand besser geht als anderen" sprang das Magazin nun deutlich darüber. Die 326.200 Einzelverkäufe der Ausgabe 2/2011 sind zudem wie erwähnt das beste Ergebnis seit acht Wochen. Damals erreichte der Weight-Watchers-Titel "Das dicke Geschäft" 337.277 Einzelverkäufe.

Der Spiegel kam mit seinem Internet-Titel "Facebook & Co.: Die Unersättlichen – Milliarden-Geschäft mit privaten Daten" auf 321.747 Kiosk-Käufer. Das ist im Rückblick auf die vergangenen Monate und Jahre zwar ein unterdurchschnittliches Ergebnis, doch die meisten vorigen Internet-Themen wie der "Der Fall Wikileaks: Kampf um das Netz" oder "Kalter Krieg im Internet – Google gegen China" liefen noch schwächer.

Schlechte Nachrichten gibt es erneut für den Focus: Trotz des populären Titels "Die 100 einflussreichsten Deutschen" landete das Burda-Magazin wieder deutlich unter der 100.000er-Marke. Nur 85.952 Leute griffen in Kiosk, Supermarkt & Co. zum Focus – in acht Wochen schaffte damit nur eine Ausgabe den Sprung in die Sechsstelligkeit. Ein bisschen Trost gibt es für das Magazin in der kommenden Woche: Dann wird die offizielle Verkaufszahl des 1-Euro-Focus veröffentlicht, die wie MEEDIA berichtete, bei über 400.000 gelegen haben soll.

Sämtliche Einzelauflagen von Spiegel, stern und Focus können Sie jederzeit mit unserem Cover-Check-Tool recherchieren.

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