Schweizer „Tatort“ ist „qualitativ ungenügend“

Am 17. April hätte der erste Luzerner "Tatort" ausgestrahlt werden sollen, mit dem "CSI"-Star Sofia Milos und Stefan Gubser als Kommissar Flückiger. Doch wie Tagesanzeiger.ch berichtet, wird der Sendetermin verschoben, weil das Schweizer Fernsehen (SF) ihn für "qualitativ ungenügend" hält.

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Die neue SF-Kulturchefin Nathalie Wappler sagte, die Leistung der Hauptdarstellerin lasse zu wünschen übrig. Zudem fehle es der Folge auch an Witz, Spannung und Lokalkolorit. Man werde den "Tatort" mit dem Namen "Wunschdenken" überarbeiten müssen.

Der Schweizer "Tatort"-Regisseur Florian Froschmayer kommentierte gegenüber Tagesanzeiger.ch: "Ein komplett fertiggestellter Film ist durch ein paar Schnitte kaum so grundsätzlich zu verändern, das die nun in der Presse angesprochenen Mängel komplett aus dem Weg geräumt werden können." Er fügte hinzu: "Dass man nun von Senderseite nachträglich Frau Milos so grundsätzlich in Frage stellt, empfinde ich als seltsam." Immerhin sei eine Kommissarenbesetzung beim "Tatort" immer eine Senderentscheidung – genau so wie die Produktion vom Sender verantwortet werde und nicht vom Regisseur oder dem Autor.

Für den 17. April steht nun ein deutscher "Tatort" in den Startlöchern. Zu welchem Zeitpunkt "Wunschdenken" ausgestrahlt wird, ist noch unklar.

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