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Yahoo startet Online-Kiosk Livestand

Der Internetpionier Yahoo baut seine Position als Inhalte-Lieferant aus: Mit Livestand präsentiert das Unternehmen einen digitalen Kiosk mit aktuellen Inhalten, die kontinuierlich je nach persönlichem Interesse des jeweiligen Nutzers aktualisiert werden. Zur Verfügung steht das Angebot vorerst nur auf Tablets wie dem iPad, soll später aber auch auf anderen mobilen Endgeräten laufen. Auch die Telekom greift in den Markt für digitalen Vertrieb ein und startet einen Konkurrenten zu Apples iBook-Store.

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Livestand soll in der ersten Jahreshälfte 2011 für Nutzer als iPad- und Android-App sowie für Publisher und Werbekunden als skalierbare Plattform verfügbar sein. Im Anschluss folgen Mobiltelefone und Browser. Das Programm soll Inhalte und Werbung mit dem interaktiven Web 2.0 verbinden. Für Nutzer soll Livestand eine Auswahl kontinuierlich wechselnder Inhalte aus einer Vielzahl an Quellen bieten. Zudem ließen sich die Inhalte auf Basis von Interessen, der Tageszeit und des Standorts personalisieren. Wer aber neben Yahoo selbst seine Inhalte in dem Programm anbieten wird, steht noch nicht fest.

"Tablets und Mobiltelefone werden immer populärer, und die digitalen Medien halten mit dieser Entwicklung bisher kaum Schritt. Konsumenten finden noch nicht die Print-Publikationen, die sie sonst offline kaufen, und Publisher und Werbetreibende können die gewünschten Zielgruppen auf diesem Weg noch nicht wirklich erreichen", erläutert Blake Irving, Executive Vice President und Chief Product Officer von Yahoo.

Auch die Deutsche Telekom wird in den kommenden Wochen eine Offensive für mobile Dienste und Produkte starten. "Die kommenden 90 Tage markieren den Beginn, in dem die Arbeit der vergangenen Monate sich nun zu Produkten wandelt", sagte Deutsche-Telekom-Vorstand Edward Kozel im Interview mit der FTD. "Wir arbeiten an den verschiedensten Angeboten." Der Konzern stünde kurz davor, eine Plattform für den Vertrieb digitaler Bücher zu starten. Damit würde die Telekom unter anderem den iBook-Store von Apple angreifen.

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