Neue Initiative für BamS-Reporter geplant

Die Bundesregierung bemüht sich um einen neuen Vermittlungsversuch zur Freilassung der beiden im Iran inhaftierten deutschen Reporter. Außenminister Guido Westerwelle hat am Mittwoch seinen Staatssekretär Wolf Ruthart Born beauftragt, zu politischen Gesprächen nach Teheran zu reisen.

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Die Bundesregierung wolle "sich mit großer Kraft und im Rahmen aller unserer Möglichkeiten" dafür einsetzen, dass die beiden Deutschen so schnell wie möglich unversehrt nach Deutschland zurückreisen könnten, so Westerwelle. Mit wem man in Teheran sprechen werde, wollte der Minister nicht erläutern, wie Reuters berichtet.
Die beiden Reporter sind sich seit Oktober vergangenen Jahres in iranischer Haft. Sie waren festgenommen worden, als sie den Sohn einer zum Tode durch Steinigung verurteilten Frau interviewen wollten. Das Urteil gegen die Frau wurde mittlerweile in eine zehnjährige Haftstrafe umgewandelt. Die Regierung wirft ihnen vor, ohne Journalisten-Akkreditierung eingereist zu sein. 

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