Dschungel-Quoten fallen nach Sarah-Aus

Hat ein Teil der "Ich bin ein Star"-Fans nach dem freiwilligen Abgang von Sarah Knappik die Lust an der Show verloren? Im Vergleich zum Dienstag sahen am Mittwoch eine halbe Million weniger 14- bis 49-Jährige zu, der Marktanteil fiel dabei von 50,3% um acht Punkte auf 42,3%. Natürlich gewann die RTL-Sendung den Tag trotzdem - vor "DSDS". Zuschauerstärkster RTL-Konkurrent war bei Jung und Alt der DFB-Pokal-Sieg des FC Bayern in Aachen, den insgesamt 6,35 Mio. Fans sahen.

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Der Mittwoch bei den 14- bis 49-Jährigen:
Die beiden RTL-Megahits dominierten die Tageswertung nach Belieben, hatten mehr als doppelt so viel junges Publikum wie der schärfste Konkurrent. 4,85 Mio. (42,3%) waren es bei "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!", 4,16 Mio. (29,9%) bei "Deutschland sucht den Superstar". "Doctor’s Diary" landete dazwischen zwar ebenfalls über den Sendernormalwerten, doch die 20,3% (2,88 Mio.) waren nichtmal die Hälfte des Dschungel-Marktanteils im direkten Anschluss. Der einzige RTL-Konkurrent, der ebenfalls über die 2-Mio.-Marke kam, war das DFB-Pokal-Spiel im Ersten. 2,01 Mio. 14- bis 49-Jährige entschieden sich für den Fußball – ein guter Marktanteil von 15,2%. Die 20-Uhr-"Tagesschau" erreichte davor mit 1,26 Mio. 10,6%. Auch das ZDF kann zufrieden sein: "Vorzimmer zur Hölle" erreichte im jungen Publikum mit 1,15 Mio. 8,1%.

Miserabel lief der Mittwoch für Sat.1. Kein einziges Programm des Senders schaffte es im jungen Publikum in die Tages-Top-20, Prime-Time-Film "Last Impact – Der Einschlag" versagte mit Werten von 1,01 Mio. und 8,3%. Ordentlich in den Abend gestartet ist ProSieben: 1,90 Mio. junge Zuschauer beförderten die "Desperate Housewives" gegen "DSDS" auf 13,7%. Für "How i met your Mother" ging es danach aber bergab: 1,43 Mio. und 1,40 Mio. 14- bis 49-Jährige reichten um 21.20 Uhr und 21.45 Uhr nur für unbefriedigende 10,0% und 10,2%. Gegen "Ich bin ein Star" ging es natürlich noch weiter nach unten.

In der zweiten Privat-TV-Liga gab es keine allzu großen Zuschauerzahlen, zufrieden sein kann allenfalls Vox. Dort landete "Law & Order: Special Victims Unit" mit 1,02 Mio. und 7,3% gegen "DSDS" immerhin im Mittelmaß, "Lie to me" kletterte ab 21.10 Uhr mit 1,35 Mio. auf gute 9,5%. Sehr schwach war hingegen die RTL-II-Performance: "Red Heat" blieb um 20.15 Uhr mit 0,72 Mio. bei 5,1% hängen, die britische Miniserie "Strike Back" versagte bei ihrer Premiere mit richtig schlechten Werten von 0,28 Mio. und 2,9%. kabel eins landete mit "Die Geistervilla" noch hinter RTL II: 0,61 Mio. reichten um 20.15 Uhr nur für 4,3%. "13 Geister" erzielte im Anschluss mit 0,38 Mio. nur 3,6%.

Der Mittwoch im Gesamtpublikum:
Insgesamt gewann zwar ebenfalls erneut "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!" das Quotenrennen, doch dahinter findet sich nicht "Deutschland sucht den Superstar", sondern der ZDF-Film "Vorzimmer zur Hölle". 6,61 Mio. entschieden sich für die Komödie, 6,47 Mio. für den direkten Konkurrenten "DSDS". Beide 20.15-Uhr-Programme landeten aber hinter dem RTL-Dschungelcamp, das 7,68 Mio. ab 22.15 Uhr einschalteten. Auch hier ging die Zuschauerzahl im Vergleich zum Dienstag zurück – um ca. 660.000 Zuschauer. Der DFB-Pokal landete interessanterweise erst hinter den Prime-Time-Programmen von ZDF und RTL: 6,35 Mio. sahen das 4:0 des FC Bayern in Aachen.

Abseits der großen drei Sender gab es in der Prime Time nur vergleichsweise schwache Zahlen. So setzte sich Vox-Serie "Lie to me" mit 2,29 Mio. Sehern an die Spitze. ProSiebens "Desperate Housewives" schalteten 2,24 Mio. Leute ein, Sat.1-Dreistünder "Last Impact – Der Einschlag" gar nur 1,93 Mio. Völlig chancenlos waren RTL II und kabel eins. RTL II blieb mit "Red Heat" bei 1,18 Mio. hängen, kabel eins mit "Die Geistervilla" bei ganzen 0,95 Mio.

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