Produzent Bernd Eichinger gestorben

Er war einer der bekanntesten deutschen Filmproduzenten: Bernd Eichinger ("Das Parfüm", "Die unendliche Geschichte") ist am Montagabend in seiner Wahlheimat Los Angeles gestorben. Das teilte die Produktionsfirma Constantin Film am Dienstag mit. "Mit Bernd verlieren wir einen Freund und Weggefährten, unsere Trauer und den Schmerz kann man nicht in Worte fassen", heißt es in der Unternehmensmitteilung. Der 61-Jährige erlitt während eines Essens im Familienkreis einen Herzinfarkt.

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Eichinger hinterlässt seine Ehefrau Katja und seine Tochter Nina. Die 29-Jährige arbeitet als TV-Moderatorin und war unter anderem Jurymitglied der RTL-Castingshow "Deutschland sucht den Superstar".
"Wir alle sind geschockt von dieser unfassbaren Nachricht und fühlen mit der Familie und den Angehörigen, denen unsere tiefe Anteilnahme und herzliches Beileid gilt. Bernd war über 30 Jahre lang das Herz der Constantin Film und hat die Filmindustrie national wie international geprägt", so Constantin Film.
Eichinger machte sich als Regisseur, Produzent und Drehbuchautor einen Namen. Seinen Durchbruch feierte er 1981 mit dem Film "Christiane F. – Wir Kinder vom Bahnhof Zoo", seine erste Produktion für die Neue Constantin Film GmbH, an der er zwei Jahre zuvor 25 Prozent erworben hatte und dessen Vorstandsvorsitzender er zeitweise war.
Zu seinen weiteren Filmhöhepunkten zählen noch "Die unendliche Geschichte" (1984), "Der Name der Rose" (1986), "Der Untergang" (2004), "Fantastic Four" (2005) sowie "Das Parfum" (2006). Seinen letzten großen Erfolg erzielte er mit dem Polit-Thriller "Der Baader Meinhof Komplex" im Jahr 2008.

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