Rund 790 Texte für den Henri Nannen Preis eingereicht

Für den diesjährigen Henri Nannen Preis gehen rund 790 Arbeiten aus 196 deutschsprachigen Print- und Online-Medien ins Rennen. Traditionell erfolgten die meisten Einreichungen in der Kategorie Reportage, gefolgt von Humor und Dokumentation. Am 6. Mai wird der mit 35.000 Euro dotierte Journalistenpreis in Hamburg verliehen.

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Die Vorjury, bestehend aus 19 Print-Journalisten verschiedener Redaktionen, Vertretern der sieben wichtigsten deutschsprachigen Journalistenschulen und drei Experten für Fotografie, sichtet und bewertet in den kommenden Wochen die eingereichten Texte und Fotoarbeiten.
Zwischen März und Mai 2011 wird die Hauptjury die von den Vorjuroren getroffene Auswahl der Beiträge beurteilen. Erstmals in der Jury des Henri Nannen Preises sind in diesem Jahr Ines Pohl (Chefredakteurin taz), Mathias Müller von Blumencron (Chefredakteur Der Spiegel), der sich bei der Juryarbeit jährlich mit seinem Kollegen Georg Mascolo abwechselt, Kurt Kister (Chefredakteur Süddeutsche Zeitung) und Jan-Eric Peters (Chefredakteur Die Welt-Gruppe) sowie Anke Degenhard. Die international gefragte Expertin für zeitgenössische Fotokunst hat unter anderem für Max, Camerawork und Park Avenue als Director of Photography gearbeitet. Unverändert gehören der Henri-Jury an: Peter-Matthias Gaede (Chefredakteur GEO), Elke Heidenreich (Journalistin und Schriftstellerin), Thomas Hoepker (Fotograf und langjähriger Präsident der FotoAgentur Magnum), Giovanni di Lorenzo (Chefredakteur Die Zeit), Helmut Markwort (Herausgeber Focus), Andreas Petzold (Chefredakteur stern, im jährlichen Wechsel mit seinem Kollegen Thomas Osterkorn), Ulrich Reitz (Chefredakteur Westdeutsche Allgemeine Zeitung), Frank Schirrmacher (Herausgeber Frankfurter Allgemeine Zeitung) und Gerhard Steidl (Foto- und Kunstbuchverleger).
Der Henri Nannen Preis zeichnet neben den Kategorien Reportage, Dokumentation, Investigation, Humor und Fotoreportage auch das herausragende Eintreten für die Unabhängigkeit der Presse und ein journalistisches Lebenswerk aus. Außerdem können überragende journalistische Arbeiten, die von den genannten Kategorien nicht erfasst werden, mit einem Sonderpreis ausgezeichnet werden.

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