Katja Burghardt wird Vital-Chefredakteurin

Heimkehr an alte Wirkungsstätte: Nach ihrem Abstecher zu Gruner + Jahrs Essen & Trinken kehrt Katja Burghardt zum 1. Februar zu Vital zurück. Den Titel aus dem Jahreszeitenverlag führte die 48-Jährige bereits von 2002 bis 2006. Burghardt folgt auf ihre einstige Nachfolgerin Joy Jensen. Die 38-Jährige hat den Hamburger Verlag gerade in bestem Einvernehmen verlassen. Die scheidende Chefin Jensen übergibt ihrer Vorgängerin ein florierendes Heft. Im Vergleich zum Vorjahr konnte sie gerade die Auflage um zehn Prozent steigern.

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Burghardt und der Jahreszeitenverlag arbeiten schon lange zusammen. Bevor die Journalistin Chefredakteurin der Vital wurde, war sie bereits Redakteurin bei den Jalag-Titeln Petra und Zuhause Wohnen.

"Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit einer Kennerin unseres Hauses und wünsche ihr viel Glück", kommentiert der Sprecher der Jalag-Geschäftsführung und Verantwortliche für die Frauenmagazine, Jan Pierre Klage. "Dieser Wechsel stärkt uns bei der Weiterentwicklung von Vital, die wir mit der Titel- und Abonnentenübernahme von healthy living mit beträchtlichen Investitionen begonnen haben und nunmehr aktiv fortsetzen werden."
Für die Vital kauften die Jalag-Manager von den healthy-living -Altbesitzern Gruner + Jahr und Klambt sowohl die Titelrechte, als auch den Abonnentenstamm. Diese Zäsur nutzte dann die Chefredakteurin Joy Jensen um das Heft umzubauen. Das Ziel ist klar: die Healthy-Living-Leserinnen sollen nicht enttäuscht und die beschauliche Vital jünger werden. "Wir nutzen die Impulse, die wir mit der Integration von Healthy Living bekommen, um neue Zielgruppen, neue Geschäftsfelder und neue Vertriebskanäle für Vital zu erschließen", sagt Jan-Pierre Klage, Sprecher der Jalag-Geschäftsführung.

Obwohl das Jalag-Heft die Abonnenten-Kartei von healthy living übernahm, steht bei der Abo-Entwicklung ein Minus von fünf Prozent. Der Gesamtverkauf lag im vierten Quartal 2010 bei 248.856 Exemplaren. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies ein Plus von zehn Prozent. Wichtigster Auflagentreiber war dabei der Einzelverkauf, der ein Plus von 44 Prozent verzeichnete.

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