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eBay: gute Zahlen dank Paypal

Der Start in die US-Quartalsaison verläuft holprig: Obwohl die Vorzeige-Unternehmen Corporate Americas beeindruckende Zahlenwerke vorlegen, die nachhaltig die Rückkehr des US-Konsumenten unterstreichen, werden die Aktien abverkauft. Selbst die Apple-Aktie rutschte nach dem erfolgreichsten Quartal in der Firmengeschichte heute an der Börse ab. eBay machte es nach Handelsschluss besser: Dank des Bezahlservices Paypal fuhr das weltgrößte Online-Auktionshaus ein starkes Weihnachtsquartal ein – die Aktie legt zu.

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Der Start in die US-Quartalsaison verläuft holprig: Obwohl die Vorzeige-Unternehmen Corporate Americas beeindruckende Zahlenwerke vorlegen, die nachhaltig die Rückkehr des US-Konsumenten unterstreichen, werden die Aktien abverkauft. Selbst die Apple-Aktie rutschte nach dem erfolgreichsten Quartal in der Firmengeschichte heute an der Börse ab. eBay machte es nach Handelsschluss besser: Dank des Bezahlservices Paypal fuhr das weltgrößte Online-Auktionshaus ein starkes Weihnachtsquartal ein – die Aktie legt zu.

Es ist wieder so weit: Die amerikanische Berichtssaison, jene Zeit, in der US-Konzerne Rechenschaft über ihr abgelaufenes Quartal ablegen müssen, ist wieder angebrochen. Den verheißungsvollen Anfang machte Ende der vergangenen Woche der Chip-Hersteller Intel, IBM und Apple zogen gestern mit sehr starken Ergebnissen nach.

Gute Zahlen bedeuten jedoch nicht immer gute Kurse, wie das wertvollste Technologie-Unternehmen der Welt gestern unterstrich: Apple vermeldete Rekordzahlen, doch die Aktie gab im Handelsverlauf alle Gewinne wieder ab.  

eBay-Aktie legt um 3 Prozent zu

Verschärfte Vorzeichen also für das erste große Internet-Unternehmen, das Zahlen für das abgelaufene, letzte Geschäftsquartal 2010 vermeldete – doch eBay meisterte die Herausforderung mit Bravour. Um drei Prozent legt die Aktie des Internet-Pioniers nach Handelsschluss vorne – und das in einem Marktumfeld, in dem Internet- und Technologieaktien nachbörslich nach der Ergebnisverfehlung von F5 Networks durchgereicht werden.

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eBay jedoch übertraf im Weihnachtsquartal die Erwartungen. Die Umsätze legten um 5 Prozent auf 2,5 Milliarden Dollar zu, eBay verdiente dabei 559 Millionen oder 52 Cent je Aktie auf bereinigter Basis – Analysten hatten nur mit 47 Cent je Aktie gerechnet. Im Vorjahresquartal konnte das an der US-Technologiebörse Nasdaq gelistete Unternehmen zwar einen Gewinn je Aktie in Höhe von 1,02 Dollar ausweisen, allerdings hatte der Verkauf der Skype-Anteile daran den maßgeblichen Anteil. 

"Wir hatten ein starkes Quartal", zeigte sich Firmenchef John Donahoe dann auch vollauf zufrieden. Treiber der erfreulichen Entwicklung war in erster Linie der Online-Bezahldienst Paypal, dessen Umsätze alleine um 25 Prozent kletterten. Im Gesamtjahr 2011 erwartet eBay nun Gewinne zwischen 1,90 und 1,95 Dollar je Aktie.

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