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So sieht der typische Sarrazin-Leser aus

Die Süddeutsche Zeitung hat mit der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) den typischen Leser von Thilo Sarrazins Bestseller “Deutschland schafft sich ab” untersucht. Das Ergebnis der repräsentativen Befragung der Käufer von Sarrazins Buch: “Deutschland schafft sich” ab wurde in erster Linie von Männern gekauft, die sich für Politik und Kabarett interessieren, besonders gerne die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung lesen und ansonsten wert auf eine saubere Wohnung legen und risikoscheu sind.

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Es ist so ein bisschen der klischeehafte deutsche Mittelschichts-Spießbürger, in all seiner Widersprüchlichkeit, der bei der lesenswerten Analyse der GfK-Statistik in der Süddeutschen Zeitung durchscheint. Die GfK befragt regelmäßig ein repräsentatives Panel von 1.000 Personen über den deutschen Buchmarkt. Für die SZ wurde diese Befragung nun mit Blick auf Thilo Sarrazins Bestseller “Deutschland schafft sich ab” extra ausgewertet.

Demnach sind 62 Prozent der Käufer des Sarrazins-Buches Männer. Besonders stark vertreten ist zudem die Altersgruppe der über 60-Jährigen aber auch die der 20- bis 29-Jährigen. Die meisten Sarrazin-Käufer verdienen über 2.000 Euro im Monat und stimmen überproportional der Aussage zu, dass beruflicher Erfolg für sie das Wichtigste im Leben sei. Sarrazin-Leser sind zudem an politischen Nachrichten im Fernsehen interessiert, aber auch sehr an Kabarett- und Satiresendungen und an Volks- und Bauerntheater.

Bei den Tageszeitungen stößt nur die taz auf Ablehnung unter den Sarrazin-Lesern. Die höchste Zustimmung erfahren Welt am Sonntag und vor allem die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung. Ansonsten legt der typische Sarrazin-Käufer Wert auf eine saubere Wohnung und scheut das Risiko wie der Teufel das Weihwasser.

Die sehr interessante komplette Auswertung der Käuferdaten zu Thilo Sarrazins Buch “Deutschland schafft sich ab” finden Sie hier bei sueddeutsche.de.

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