FR: Verlust soll 2010 bei 18,3 Mio. Euro liegen

Kurz vor Weihnachten stellte M. DuMont Schauberg die Bilanz für 2009 der kriselnden Frankfurter Rundschau beim elektronischen Bundesanzeiger ein. Das berichtet das Hamburger Abendblatt. Für 2009 weisen die Zahlen einen operativen Verlust von 24,5 Millionen Euro (2008: 16,8 Mio. Euro) aus. Für 2010 wird ein Verlust von 18,3 Millionen Euro prognostiziert.

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Laut Abendblatt wird bereits in Verlagskreisen spekuliert, dass bei den Frankfurtern 25 bis 40 Stellen gestrichen werden müssen. Von dem Arbeitsplatzabbau wäre wohl vor allem die Redaktion betroffen. Im Prognoseabschnitt der Bilanz steht der Satz: "Der weitere Personalabbau ist unabdingbar, um die Gesellschaft mittelfristig zu einem ausgeglichenen bzw. positiven Ergebnis zu führen.“
Bei der Auflage kämpft die Rundschau seit Jahren mit einem negativen Trend. Im Vergleich zum dritten Quartal des Vorjahres büßte die FR innerhalb von zwölf Monaten zehn Prozent ihrer Auflage ein. Im Gesamtverkauf kommen die Hessen noch auf 132.232 Exemplare. Allerdings haben die Frankfurter mit ihrer neuen iPad-App das wohl innovativste beste Produkt seiner Art von allen deutschen Tageszeitungen gestartet. 

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